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Verantwortungsvolles Handeln

Jugendlichen ist Umweltbewusstsein zu anstrengend

Zwei Drittel der Jugendlichen halten ein umweltbewusstes Leben für zu anstrengend. Das hat eine Timescout-Studie ergeben. Die nachwachsende Generation glaubt demnach nicht daran, selbst etwas für mehr Nachhaltigkeit tun zu können - stattdessen sieht sie die Politik in der Pflicht.
Greenpeace-Aktivisten protestieren vor der japanischen Botschaft: Vielen Jugendlichen ist Umweltbewusstsein jedoch zu anstrengend.

Greenpeace-Aktivisten protestieren vor der japanischen Botschaft: Vielen Jugendlichen ist Umweltbewusstsein jedoch zu anstrengend.

© dpa

Umweltbewusst zu leben, wird von jedem zweiten Jugendlichen als anstrengend empfunden. Zwei Drittel halten es zudem für teuer. Das zeigt die Timescout-Studie, für die die Hamburger Trendagentur tfactory 1200 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 11 und 39 Jahren befragt hat.

85 Prozent der Befragten gaben an, dass es für sie nur schwer nachzuvollziehen sei, ob ein Produkt umweltfreundlich hergestellt wurde. Mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ verbinden über 70 Prozent der Jugendlichen die Nutzung alternativer Energien, den Einsatz für Klimaschutz sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Auch der Schutz der Regenwälder gehört für die Befragten dazu.

Einen großen Einfluss auf Nachhaltigkeit sehen Jugendliche nicht: Zwar glauben zwei Drittel der 11- bis 39- Jährigen daran, dass Konsumboykotte Unternehmen zu nachhaltigerem Handeln zwingen könnten. Die Hälfte findet aber, dass allein die Politik die Unternehmen zu verantwortungsvollem Verhalten bringen kann.

dpa


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