Dies sagte der Chef von GM in Europa, Nick Reilly, am Dienstag nach einem Treffen mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck (SPD). Es gebe bereits eine Vereinbarung über den Erhalt des Werks, fügte Reilly hinzu. „Diese Vereinbarung wird jetzt umgesetzt.“ Es gehe darum, Kaiserslautern zu einem weltweit wettbewerbsfähigen Standort zu machen.
Nach Angaben Becks sind im Zuge des von GM geplanten Unternehmensumbaus allerdings Einschnitte bei der Komponentenproduktion und in der Motorenfertigung zu erwarten. Er sehe aber „eine reale Chance für die dauerhafte Existenz des Werks in Kaiserslautern“, erklärte der Landeschef. Im Opel-Werk Kaiserslautern bauen rund 3300 Mitarbeiter Motoren und andere Fahrzeugkomponenten. Das Werk beliefert die anderen Standorte.
Reilly hatte zuvor bereits Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) den Erhalt des Werks in Bochum in Aussicht gestellt. Am Mittwoch will der GM-Manager noch zu Gesprächen mit den anderen zwei Regierungschefs der Länder mit Opel-Standorten, dem Hessen Roland Koch und der Thüringerin Christine Lieberknecht (beide CDU), zusammentreffen.
AFP
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