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Investoren

Opel-Interessenten unterbreiten Übernahmekonzepte

Im Ringen um eine Rettung von Opel legen die Kaufinteressenten am Mittwoch der Bundesregierung ihre Übernahmekonzepte vor. Neben dem italienischen Autohersteller Fiat und dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna gilt auch der US-Finanzinvestor Ripplewood als möglicher Käufer.
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© Torsten Silz/afp

Bislang hatten die Kaufinteressenten in den vergangenen Wochen nur sehr grob umrissene Konzepte für ihren möglichen Einstieg bei Opel präsentiert. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte die Interessenten deshalb dazu aufgefordert, die Modelle zu konkretisieren.

Der Autozulieferer Magna sucht im Ringen um eine Opel-Übernahme den Schulterschluss mit der Belegschaft. Der kanadisch-österreichische Zulieferer habe dem europäischen Betriebsrat des Opel-Mutterkonzerns General Motors zugesagt, sein Konzept für die Zukunft des Autobauers Anfang kommender Woche in Rüsselsheim dem Gremium offenzulegen, berichtet das "Handelsblatt". Dies gehe aus einem internen Brief der Arbeitnehmervertretung an den Magna-Rivalen Fiat hervor. Der europäischen Betriebsrat von GM fordere darin die Italiener auf, dem Betriebsrat ebenfalls ihre Pläne zu präsentieren. Sprecher von Magna und Opel wollten die Informationen nicht kommentieren.

Die beiden Hauptinteressenten für Opel verstärkten damit zum Ablauf der Bieterfrist für Opel noch einmal ihr Werben um die Arbeitnehmervertreter von Opel. Fiat-Boss Sergio Marchionne sprach am Dienstag mit IG-Metall-Chef Bertold Huber. Der Gewerkschaftsvorsitzende äußerte laut "Handelsblatt" nach dem Treffen in Frankfurt am Main erneut Bedenken gegen ein Zusammengehen von Opel und Fiat.

Heute will die Regierung laut Presseberichten bei einem Spitzentreffen über Opel beraten. In Regierungskreisen hieß es laut "Handelsblatt", nur noch Fiat und Magna würden als ernsthafte Interessenten angesehen. Neben der Vorlage der Konzepte in Berlin müssten die Interessenten auch eine Absichtserklärung gegenüber GM abgeben, hieß es in dem Bericht. GM-Gesandte aus der Detroiter Konzernzentrale seien nach Angaben aus Regierungskreisen in diesen Tagen in Berlin, um direkt und in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung auf die Angebote reagieren zu können.

afp


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