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Verdächtigungen

Offenbar betrügen viele Unternehmen bei Kurzarbeiter-Geld

Immer mehr Unternehmen missbrauchen nach einem Zeitungsbericht die verstärkte Förderung der Kurzarbeit in der Finanzkrise. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verdächtige insgesamt 116 Firmen, zu Unrecht Kurzarbeitergeld kassiert zu haben.
Die Bundesagentur für Arbeit  (BA) verdächtige insgesamt 116 Firmen, zu Unrecht Kurzarbeitergeld  kassiert zu haben.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verdächtige insgesamt 116 Firmen, zu Unrecht Kurzarbeitergeld kassiert zu haben.

© Timm Schamberger /ddp

Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Die meisten seien in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen entdeckt worden. Deshalb habe die BA für diese drei Bundesländer zusätzliche Prüfgruppen mit jeweils sieben Mitarbeitern geschaffen, die Missbrauch aufdecken sollen.

„Viele Fälle haben wir bereits der zuständigen Staatsanwaltschaft oder dem Hauptzollamt übergeben“, sagte eine BA-Sprecherin der Zeitung. Zwei Betrugsmaschen sind demnach besonders häufig: Die Unternehmen melden Kurzarbeit an, die Mitarbeiter müssen aber trotzdem voll arbeiten. Dadurch bekommen die Arbeitgeber einen Teil ihrer Personalkosten durch die Arbeitsagentur ersetzt. Oder Firmen kassieren die Lohnzuschüsse für Beschäftigte, die im Urlaub oder krank sind. Auch dies ist strafbar. Um Betrüger zu erwischen, sind die Arbeitsagenturen nach eigenen Angaben auf Anzeigen von Mitarbeitern angewiesen.

AFP


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