Die insolvente Warenhauskette Karstadt ist ihrer Rettung einen großen Schritt näher gekommen.
Im Ringen um die Zukunft von Karstadt ist die letzte wichtige Hürde aus dem Weg geräumt. Sämtliche Investoren des Vermieter-Konsortiums Highstreet stimmten den von Karstadt-Käufer Nicolas Berggruen geforderten Mietnachlässen grundsätzlich zu, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Verhandlungskreisen erfuhr. Offen seien nur noch die Unterschriften unter die entsprechenden Verträge.
Ein Highstreet-Sprecher sagte lediglich, es sei „noch nicht alles finalisiert“. Aus den Verhandlungskreisen verlautete aber, dass die grundsätzliche Zustimmung auch aller sogenannter Mezzanine-Investoren nun vorliege. Nun gehe es darum, diese Zustimmung auch in rechtssichere Verträge zu gießen.
Am Nachmittag hatte Highstreet mitgeteilt, dass die Gruppe der Anleihegläubiger im Highstreet-Konsortium den Mietnachlässen zugestimmt habe. Ihre Zustimmung galt aber zuvor als unstrittig. Als Knackpunkt der Verhandlungen galt deshalb bis zuletzt die Haltung der sogenannten Mezzanine-Investoren, die Geld in Highstreet investiert haben, aber nicht direkt beteiligt sind.
afp
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