Navigation:
AboPlus Anzeigen- und Abo-Service

Einsparungen

Bei Opel sollen tausende Jobs abgebaut werden

Nach der Entscheidung von General Motors (GM) für den Verkauf von Opel müssen sich die Beschäftigten in den deutschen Werken auf harte Einschnitte einstellen. GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster kündigte an, künftig 1,2 Milliarden Euro bei Opel einsparen zu wollen.
Rückblick
  • Autobauer Vier Steuerleute am Opel-Ruder Kommentare 0
  • Autobauer GM-Plan für Opel beinhaltet drei Werksschließungen Kommentare 0
Nach der Entscheidung von General Motors für den Verkauf von Opel hat GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster angekündigt, künftig 1,2 Milliarden Euro bei Opel einsparen zu wollen.

Nach der Entscheidung von General Motors für den Verkauf von Opel hat GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster angekündigt, künftig 1,2 Milliarden Euro bei Opel einsparen zu wollen.

© ddp

Dazu müsse "eine hohe vierstellige Zahl von Arbeitsplätzen, vielleicht auch etwas mehr" abgebaut werden. Auch der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) bereitete die Beschäftigten auf harte Zeiten vor.

Zwar sei die Übernahme durch den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna der wahrscheinlich einzige Weg für die Mitarbeiter in eine Zukunft, sagte Koch im rbb-Inforadio. "Dennoch wird es eine schwierige Operation für die Mitarbeiter, wird es auch eine schwierige Aktion für die Lieferanten, denn die Kosten müssen gesenkt werden".

Nicht ausgelastete Produktionskapazitäten in beträchtlichem Umfang müssten stillgelegt werden. "Es werden Arbeitsplätze reduziert werden, in Deutschland und in Europa. Das ist alles kein Spaziergang, es handelt sich zur Zeit um ein krankes Unternehmen", sagte Koch. Opel könne aber mit den vorhandenen Konzepten saniert werden. Der Regierungschef verteidigte deshalb auch die in Aussicht gestellten staatlichen Milliardenbürgschaften für das Geschäft.

Nach Einschätzung von GM-Europa-Chef Forster sind noch einige weitere Schritte bis zur Unterzeichnung eines Übernahmevertrags nötig. Die am Donnerstag verkündete Entscheidung für das Konsortium aus dem österreichisch-kanadischen Autozulieferer Magna und der russischen Sberbank sei zwar ein "wichtiger Schritt", sagte Forster dem Magazin "Wirtschaftswoche". Aber alle Beteiligten "- die Unternehmen, aber auch Politik und Treuhand - müssen jetzt weiterhin hart arbeiten, damit diese Empfehlung mit Inhalten gefüllt wird und auch tatsächlich in einen unterschriftsreifen Vertrag mündet".

Magna sicherte zu, die Sanierung des angeschlagenen deutschen Autobauers voranzutreiben. Mit GM und den Opel-Beschäftigten werde nun "hart" dafür gearbeitet, "Opel in eine erfolgreiche Zukunft zu führen".

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) kündigte im ZDF an, das Risiko der Bundesregierung bei der Sanierung von Opel durch die "Beteiligung der europäischen Partner" begrenzen zu wollen. Über die bereits zugesicherten Bürgschaften hinaus werde der Bund keine Zusagen machen.

afp


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Eurotrainer 2012


Eurotrainer

Anzeige




Anzeige

WLZ-FZ bei facebook


Facebook

Anzeige




Anzeige

Aktuelle Umfrage

Praxisgebühr

Seit Wochen wird in der Politik darüber diskutiert, ob die Praxisgebühr für gesetzliche Krankenversicherte abgeschafft werden soll. Halten Sie die Gebühr, die pro Quartal zu zahlen ist, für sinnvoll?

Buntes

Wilde Jagdszenen

Hamburger Polizei fängt Wildschwein

Foto: Mit dem Schuss aus einem Betäubungsgewehr ist die Stippvisite des Wildschweines in die Hamburger Innenstadt beendet worden.

Jagdszenen in Hamburg: Das Auftauchen von drei Wildschweinen in der Innenstadt hat für Aufregung gesorgt. Einen ganzen Tag wurde nach den Tieren gesucht. Erst am Abend konnte ein Schwein „gestellt“ werden. mehr

KommentareKommentar/e



Lokale Nachrichten von Bürgerreportern

myheimat.de

Die lokale Mitmach-Plattform unserer Zeitung: Bürger berichten aus Ihrem Heimatort. Die besten Beiträge werden in Ihrer Zeitung abgedruckt. mehr


 

Gesundheitsportal


Gesundheitsportal

Terminkalender




Leben in unserer Region

Leben in unserer Region

Die Serie der Waldeckischen Landeszeitung / Frankenberger Zeitung gemeinsam mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, sowie der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. mehr