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Fußball-Superstars

Hoeneß: Bundesliga attraktiv für ausländische Spieler

Die Fußball-Bundesliga steht laut Dieter Hoeneß vor einer glanzvollen Zukunft - und der VfL Wolfsburg soll davon nachhaltig profitieren.
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Laut Dieter Hoeneß ist die Bundesliga wieder attraktiv für ausländische Spieler.

Laut Dieter Hoeneß ist die Bundesliga wieder attraktiv für ausländische Spieler.

© dpa

„Die Bundesliga ist wieder hoch attraktiv für ausländische Spieler, mit einer steigenden Tendenz“, sagte der Manager des deutschen Meisters. Wegen der Schulden vieler europäischer Top-Clubs und dem sich wandelnden Steuerrecht in anderen Staaten erwartet Hoeneß in Deutschland bald mehr Superstars wie Ruud van Nistelrooy, Franck Ribéry oder Arjen Robben. „Van Nistelrooy hat Recht, wenn er sagt, dass er nur der Anfang war. Früher haben wir überhaupt keine Scouts nach Spanien oder Italien geschickt, weil wir ohnehin keine Chance hatten. Das verändert sich“, sagte Hoeneß.

In der UEFA-Fünfjahreswertung ist die Bundesliga bereits kurz davor, der italienischen Serie A den Rang abzulaufen. Dank des seit drei Jahren stetig besseren Abschneidens deutscher Teams im Vergleich zu italienischen Clubs im Europapokal darf wohl bald wieder eine deutsche Mannschaft mehr in der Champions League spielen. Eine der dann drei festen Starter soll möglichst oft der VfL sein. Dank Geldgeber und Clubeigner VW will Hoeneß den Meister in der nationalen Spitze etablieren und zum Dauergast in der Königsklasse machen.

„Da, wo VW drauf steht, wollen wir ganz vorne mitspielen. Das ist unser Anspruch“, stellte VfL-Aufsichtsratschef und VW-Vorstand Francisco Javier Garcia Sanz kürzlich unmissverständlich klar. Um neben den finanziellen Möglichkeiten auch die notwendigen nachhaltigen Strukturen in Wolfsburg zu schaffen, engagierte VW in der Winterpause den ehemaligen Hertha-Manager Hoeneß. Nach dem Weggang von Meistermacher Felix Magath hat der VfL nun wieder einen starken Mann.

Und Hoeneß hat nach 13 Jahren bei der im Vergleich klammen Hertha nun das Geld, seine Vorstellungen umzusetzen. „Wichtig ist, dass man eine Mannschaft aufbauen kann, die regelmäßig unter die Top 5 kommt“, sagte der 57-Jährige der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“. Mit Blick auf den Mutterkonzern VW fügte er via „Kicker“ hinzu: „Die Grundvoraussetzungen dafür sind gut.“ Beim VfL-Angebot zögerte Hoeneß nicht lange. Zwar ist Wolfsburg im Vergleich zu Berlin tiefste Provinz, doch die Möglichkeiten in der kleinen Stadt sind dank VW immens. „Man muss nicht mehr jeden Cent umdrehen“, sagte Hoeneß.

Ein Beispiel dafür gab er bei der Verpflichtung des Schweizers Nassim Ben Khalifa im Februar. An dem für 1,8 Millionen Euro geholten 18-Jährigen waren etliche andere internationale Clubs interessiert. Auch der Verbleib von Superstar Edin Dzeko ist trotz Ausstiegsklausel nicht ausgeschlossen. Bislang hat kein interessierter europäischer Club signalisiert, die festgeschriebenen 40 Millionen Euro für einen Transfer bezahlen zu können. „Es ist ein gutes Gefühl, dass man hier beim VfL Wolfsburg so einen Spieler nicht verkaufen muss, wenn ein Verein weniger als die vertraglich fixierte Summe bietet.“

dpa


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