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Schuldenkrise

Merkel und Sarkozy setzen auf Beruhigung der Finanzmärkte

Mit den politischen Hilfszusagen der EU für das hoch verschuldete Griechenland setzen Deutschland und Frankreich auf eine Beruhigung der Finanzmärkte.
 „Griechenland hat klargemacht, dass es kein Geld von uns fordert“, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Pressekonferenz nach dem EU-Sondergipfel.

„Griechenland hat klargemacht, dass es kein Geld von uns fordert“, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Pressekonferenz nach dem EU-Sondergipfel.

© ap

Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy sagte nach dem EU-Sondergipfel am Donnerstag in Brüssel: „Wir haben ein klares Signal gegeben - sollten andere Ereignisse eintreten, werden wir darauf reagieren.“ Auch Merkel sprach von einem klaren Signal: „Das ist die beste Botschaft für den Euro, die heute möglich ist.“

Sarkozy und Merkel wollten auf einer gemeinsamen Pressekonferenz auch auf mehrfaches Nachfragen nicht darauf eingehen, ob in wenigen Monaten doch Finanzhilfen der EU beschlossen werden müssen. Sie vertrauten darauf, dass das ehrgeizige griechische Sanierungsprogramm auch greifen wird, sagte sie. „Griechenland hat klargemacht, dass es kein Geld von uns fordert“, betonte Merkel. Sie verwies wiederholt auf die Vorgaben der EU zur stabilen Haushaltsführung: „Wir gehören zusammen. Allerdings gibt es Regeln.“

Merkel und Sarkozy begrüßten, dass alle Gipfelteilnehmer die von Deutschland und Frankreich ausgearbeitete neue Wirtschaftsstrategie gebilligt haben. Dazu gehört, dass die 27 Staats- und Regierungschefs künftig als „Wirtschaftsregierung“ der EU feste Ziele vereinbaren und sie auch überprüfen. „Glaubwürdigkeit ist das Wichtigste, was eine europäische Wirtschaftsregierung ausstrahlen muss“, sagte Merkel. Sarkozy betonte: „Das ist eine Lehre aus der Krise, dass wir eine Wirtschaftsregierung brauchen.“

dpa


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