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Tatort

Ermittler nach klassischen Vorbildern

„Facetten von Maigret oder Bogart“: Die Figur des neuen „Tatort“-Kommissars von Schauspieler Ulrich Tukur wird an klassischen Vorbildern angelehnt.
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Ulrich Tuku.

© Blüher

Der LKA-Ermittler Felix Murot zeige eine Vorliebe für Bars und dort auftretende Sängerinnen, sagte Liane Jessen, Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunk. Er werde „Facetten von Maigret oder Bogart“ haben.

Jules Maigret ist eine Romanfigur des belgischen Schriftstellers Georges Simenon. Der Leiter der Pariser Mordkommission wurde in Verfilmungen neben anderen von Jean Gabin verkörpert. Humphrey Bogart spielte regelmäßig den mysteriösen, unnahbaren Frauenliebling, seine berühmteste Rolle ist die des Rick Blaine 1942 in „Casablanca“.

Tukurs Figur habe einen Hirntumor, weil derjenige, der „selbst etwas in sich trägt, das ihn jeden Tag in den Abgrund blicken lässt“, mit den Abgründen anderer „vielleicht besser umgehen“ könne, sagte Jessen.

Sie schloss nicht aus, dass Tukur, dessen Gage im oberen Bereich liege, statt einer auch zwei „Tatort“-Folgen pro Jahr drehen könne:
„Wir haben uns verabredet, von Mal zu Mal, von Jahr zu Jahr eine Lücke zu finden.“ Tukurs erster Einsatz sei für Mitte 2010 geplant.

Am Montag war bekannt geworden, dass Tukur bereits in sechs Wochen für sein „Tatort“-Debüt vor der Kamera steht. Er ersetzt den vor rund eineinhalb Jahren eingestellten „Polizeiruf 110“ des Senders. Bislang hat Tukur nur für eine „Tatort“-Folge fest zugesagt. Der HR sucht auch Nachfolger für die scheidenden Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf. Im Gespräch ist Christoph Waltz („Inglourious Basterds“).

ddp


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