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3-D-Hommage

Wim Wenders mit „Pina“ für Doku-Oscar nominiert

Oscar-Chancen für Wim Wenders: Der deutsche Regisseur ist mit seiner 3-D-Hommage „Pina“ in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert worden. Großer Favorit bei der Oscar-Verleihung am 26. Februar ist der Stummfilm „The Artist“.
Foto: Wim Wenders ist mit seiner 3-D-Hommage „Pina“ für den Doku-Oscar nominiert.

Wim Wenders ist mit seiner 3-D-Hommage „Pina“ für den Doku-Oscar nominiert.

© dpa

Los Angeles. „Pina“ hatte anfangs doppelte Oscar-Chancen, denn der Film war für Deutschland auch ins Rennen um den Auslands-Oscar gezogen. Bei einer Vorauswahl schaffte es „Pina“ in der Sparte „Bester nicht englischsprachiger Film“ zwar in die Gruppe von neun Spitzenkandidaten, konnte sich am Dienstag aber nicht unter den Top 5-Nominierten platzieren.

Seine erste Oscar-Nominierung hatte Wenders im Jahr 2000 für die Musik-Doku „Buena Vista Social Club“ in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ erhalten, war bei der Preisvergabe dann aber leer ausgegangen.

Zuletzt hatte Florian Henckel von Donnersmarck 2007 mit seinem Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ den Auslands-Oscar nach Deutschland geholt. 1960 wurde der deutsche Tierforscher Bernhard Grzimek mit seinem Afrika-Film „Serengeti darf nicht sterben“ mit dem Dokumentar-Oscar gekrönt. In diesem Jahr werden die Oscars am 26. Februar in Hollywood zum 84. Mal vergeben.

„The Artist“ ist großer Oscar-Favorit

 Der französische Stummfilm „The Artist“ ist der große Favorit für die diesjährige Oscar-Verleihung. Der Film von Michel Hazanavicius bekam am Dienstag in Los Angeles die Nominierungen für zehn Oscars, davon fünf in den wichtigen Hauptkategorien.

Darunter ist auch der Hauptpreis für den besten Film, den allerdings auch acht andere Produktionen gewinnen können. Hazanavicius kann die Trophäe als Regisseur und als Drehbuchautor gewinnen, Jean Dujardin als bester Hauptdarsteller und Ludovic Bource für die Musik.

Weitere Favoriten in der Kategorie „Bester Film“ sind das leise Rassendrama „The Help“, Terrence Malicks Familiendrama „The Tree of Life“ und George Clooneys Tragikomödie „The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten“. Sie haben ebenso wie Woody Allens „Midnight in Paris“ oder „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball“ mit Brad Pitt Chancen auf eine Auszeichnung in der Königskategorie. „Albert Nobbs“, in dem sich Glenn Close als Mann verkleidet, um eine Anstellung zu bekommen, ist für drei Oscars nominiert.

Der Oscar für den besten Film des Jahres 2011 wird am 26. Februar im Kodak Theatre in Los Angeles verliehen. Vor einem Jahr war „The King’s Speech“ der große Favorit. Von zwölf Nominierungen gewann er vier Oscars, unter anderem die besonders wichtigen als bester Film, beste Regie (Tom Hooper) und bester Hauptdarsteller (Colin Firth).

Hier finden Sie alle Oscar-Nominierungen 2012 im Überblick.

tfi/frx/dpa


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