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Raumfahrt

Shuttle „Endeavour“ zur Raumstation gestartet

Die US-Raumfähre „Endeavour“ hob am Montag um 4.14 Uhr Ortszeit (10.14 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida mit sechs Astronauten ab. Es war der letzte Nachtstart und die fünftletzte Reise eines Shuttle insgesamt. Die NASA will ihre Raumfähren gegen Ende des Jahres einmotten.

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„Es war ein wunderschöner Start heute Morgen“, sagte NASA-Manager Bill Gerstenmaier.

„Es war ein wunderschöner Start heute Morgen“, sagte NASA-Manager Bill Gerstenmaier.

© ap

Die US-Raumfähre „Endeavour“ ist mit sechs Astronauten an Bord auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Der Space-Shuttle hob am Montag um 4.14 Uhr Ortszeit (10.14 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Es war der letzte Nachtstart und die fünftletzte Reise eines Shuttle insgesamt. Die NASA will ihre Raumfähren gegen Ende des Jahres einmotten. „Es war ein wunderschöner Start heute Morgen“, sagte NASA-Manager Bill Gerstenmaier. „Ein großartiger Beginn für eine komplizierte Mission.“

Am Sonntag hatte ein Startversuch wegen schlechten Wetters abgebrochen werden müssen. Die „Endeavour“ soll am Mittwoch um kurz nach 6.00 Uhr morgens MEZ an die ISS andocken. Sie bringt ein neues Modul zur ISS. Es hat eine Aussichtskuppel mit sieben Fenstern, bietet den Langzeitbewohnern zusätzlichen Platz und verfügt über hochmoderne Systeme zur Aufbereitung von Wasser und zur Herstellung von Sauerstoff.

Mit der Installation des „Tranquility“-Moduls ist die Raumstation dann zu etwa 90 Prozent komplett. Für den „Anbau“ sind drei Außeneinsätze der Astronauten vorgesehen. Die Kuppel ist eineinhalb Meter lang, misst drei Meter im Durchmesser und wiegt fast zwei Tonnen. Fensterläden sollen das Spezialglas vor Meteoriteneinschlägen schützen, wenn niemand die Kuppel nutzt. Die Reise zur Internationalen Raumstation und zurück soll 13 Tage dauern.

dpa


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