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Winterwetter

Schneesturm löst Verkehrschaos in Katalonien aus

Ein Schneesturm hat im Nordosten Spaniens ein Verkehrschaos ausgelöst und zahlreiche Ortschaften in Dunkelheit gehüllt. In der Gegend von Gerona waren am Dienstag 220 000 Haushalte nach dem Ausfall einer Hochspannungsleitung ohne Strom.
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In Schnee gehüllt: die Kirche Sagrada Familia in Barcelona.

In Schnee gehüllt: die Kirche Sagrada Familia in Barcelona.

© dpa

Die heftigsten Schneefälle seit mehr als zehn Jahren hatten die Ausläufer der Pyrenäen am Vortag mit einer bis zu 60 Zentimeter hohen Schicht Neuschnee bedeckt.

Der Zugverkehr zwischen Spanien und Frankreich über den Grenzbahnhof Portbou wurde unterbrochen. Tausende von Menschen mussten die Nacht in festsitzenden Autos oder in Zügen verbringen. Mehrere Orte richteten für betroffene Autofahrer und Bahnpassagiere Notunterkünfte in Sporthallen ein.

Der Grenzübergang zwischen Frankreich und Spanien bei La Jonquera, einer der wichtigsten Übergänge zwischen beiden Ländern, wurde nach einer Vollsperrung für den Autoverkehr wieder freigegeben. Allerdings normalisierte sich die Lage nur allmähllich, weil Hunderte von Lastwagen sich infolge der Sperrung auf der Autobahnen gestaut hatten.

Die Regierung der Region Katalonien richtete einen Krisenstab ein. Sie musste sich vorhalten lassen, trotz der Warnungen vor dem Schneesturm nicht genügend Vorkehrungen getroffen zu haben. 175 Fernstraßen war am Dienstag gesperrt oder nur mit Schneeketten passierbar. Mehr als 160 000 Schüler hatten unterrichtsfrei, weil ihre Schulbusse nicht fahren konnten.

Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, sich von der Küste fernzuhalten und keine Strandspaziergänge zu unternehmen. An der Costa Brava wurden Wellen von bis zu sechs Meter Höhe erwartet. Mehrere Häfen wurden geschlossen.

dpa


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