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US-Raumfähre

„Endeavour“-Start wieder verschoben

Auch der vierte Anlauf zum Start der US- Raumfähre „Endeavour“ ist wieder missglückt. Der Shuttle mit sieben Astronauten an Bord konnte wegen eines sich nähernden Gewitters nicht abheben.
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„Endeavour“ in Wartestellung.

© afp/Bruce

Der Start der US-Raumfähre „Endeavour“ ist wegen schlechten Wetters erneut um mindestens 24 Stunden verschoben worden. Der vorgesehene Starttermin am Sonntag 19.13 Uhr Ortszeit (Montag 01.13 Uhr MESZ) habe wegen Gewitterwolken in der Nähe der Startrampe von Cape Canaveral nicht eingehalten werden können, teilte die NASA mit. Einsatzleiter Pete Nickolenko begründete die Entscheidung damit, dass eine Wetterbesserung bis zum eigentlichen Startbeginn nicht absehbar gewesen sei.

Der Weltraumflug zur Internationalen Raumstation ISS war Mitte Juni bereits zwei Mal wegen Lecks im Tank der „Endeavour“ und am Samstag wegen Blitzeinschlägen in der Nähe der Startrampe auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral verschoben worden. Nach dem Einschlag von elf Blitzen nur 600 Meter von der Startrampe entfernt hatten die NASA-Techniker am Sonntag die elektronischen Systeme der Raumfähre „Endeavour“ gründlich überprüft und schließlich grünes Licht für einen Start gegeben.

Die sieben Astronauten an Bord der „Endeavour“ sollen bei ihrem 16-tägigen Einsatz unter anderem die letzten Bauteile für das japanische Forschungsmodul „Kibo“ anliefern, das in fünf Weltraumeinsätzen von insgesamt mehr als 32 Stunden Dauer vollendet werden soll. Zudem sind mehrere Reparaturen und Bauarbeiten an der ISS vorgesehen. Wenn der NASA der „Endeavour“-Start nicht bis Dienstag gelingt, drohen Koordinationsprobleme, da demnächst eine russische Raumfähre Verpflegung zur ISS bringen soll.

afp


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