Regensburg
In Regensburg waren am Donnerstag auch Hinweise auf Fälle beim weltberühmten Knabenchor Domspatzen vor mehr als 40 Jahren bekannt geworden.
Die Diözesan-Beauftragte für sexuellen Missbrauch, Birgit Böhm, bat alle Betroffenen, sich zu melden. „Ich möchte dazu ermutigen, Leid beim Namen zu nennen, zu bearbeiten und auf diese Weise Schmerz zu lindern oder aufzulösen“, sagte sie. Neck berichtete über Jahrzehnte zurückliegende Fälle, „die im Prinzip bekannt waren“ und zu Verurteilungen geführt hätten, allerdings fehlten dem Bistum Details. Den vorliegenden Hinweisen betroffener Opfer sei zu entnehmen, dass es sich sowohl um Übergriffe wie übermäßige Prügelstrafen und Demütigungen als auch um sexuelle Misshandlungen gehandelt habe.
Ziele der Aufklärung durch das Bistum seien Gerechtigkeit und Hilfe für die Opfer, die straf- und kirchenrechtliche Verfolgung der Täter und die Verhinderung künftiger Missbrauchsfälle, sagte Neck.
dpa
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