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Hafenrundfahrt in Hamburg

Barkasse gerät in Schieflage - 44 Passagiere gerettet

Die Barkasse „Anita“ ist am Donnerstag bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg in Schieflage geraten, nachdem sie auf eine Wasserspundwand aufgefahren war. Die 44 Passagiere sind von der Wasserschutzpolizei sicher an Land gebracht werden.
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Auf eine Wasserspundwand aufgefahren: Die Barkasse „Anita".

Auf eine Wasserspundwand aufgefahren: Die Barkasse „Anita".

© dpa

Eine Hafenrundfahrt in der Hafencity hat am Donnerstag ein abruptes Ende genommen. Die Barkasse „Anita“ geriet mit 44 Passagieren an Bord in Schieflage, nachdem sie auf eine Wasserspundwand aufgefahren war. Zu einem Wassereinbruch sei es dabei nicht gekommen, teilte die Hamburger Polizei mit. Alle Fahrgäste und die beiden Besatzungsmitglieder konnten von der Wasserschutzpolizei mit vier Booten sicher an Land gebracht werden. Eine Frau erlitt durch die Aufregung Kreislaufbeschwerden und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die übrigen Passagiere blieben unverletzt. Unter den Fahrgästen waren auch zwei Kinder.

Die Bergungsarbeiten der Barkasse sollten am Donnerstagabend abgeschlossen werden. „Es wird noch auf den Schwimmkran gewartet“, sagte der Pressesprecher der Feuerwehr, Manfred Stahl am Nachmittag. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, soll eine Ermittlungsgruppe klären, die eigens von der Wasserschutzpolizei eingerichtet wurde. Nach ersten Ermittlungen fuhr die Barkasse durch eine als gesperrt gekennzeichnete Verkehrsfläche. Warum der Schiffsführer die „Anita“ durch das gesperrte Gewässer lenkte, ist unklar. Die Ermittlungen dauern an. Behinderungen im Hafenverkehr gab es nicht.

dpa


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