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Martin-Willi Tripp gewinnt mit 112 km/h

TSV Haubern: Kollegen tippen den Sieger richtig

Haubern (schä). Eigentlich kann der TSV Haubern den Abend vor dem Geschwindigkeits-Messgerät als durchaus erfolgreich einordnen. Denn ganz so schlecht wie in der Tabelle der Kreisliga A Frankenberg steht die Mannschaft von Trainer Willi Mütze in der Rangliste des „Shooting-Stars“ nicht da

Martin-Willi-Tripp war der Hauberner und hätte sogar noch mehr als 112 km/h geschafft - wenn der Spaßdurchgang auch gezählt hätte.

© schä

Und zumindest einer schaffte den Sprung in die vorderen Ränge der Einzelwertung. Martin-Willi Tripp erwies sich als der beste Speed-Spezialist beim TSV im Rahmen des Wettbewerbs von WLZ-FZ, mit dem sich die Hauberner auf launige Weise auf das zwei Tage später anstehende Kellerduell gegen Simtshausen/Asphe einzustimmen. Sollte sich jemand beim Shooting-Star geschont haben, durfte er sich am Ende des Wochenende bewusst sein: Ich hätte noch mehr Energie in die Schüsse aufs Messgerät legen können. Denn das wichtige Heimspiel ging eh‘ 1:2 verloren.

 

Immerhin: Teamintern bewiesen die Kicker des Schlusslichts Fachkenntnis: Nicht wenige der Teilnehmer tippten auf Martin-Willi-Tripp – „oder der Ani macht’s“. Jener Andi, der als guter Standard-Schütze bekannte Andreas Daume, legte vor und packte als erster die 100er-Grenze: 102 Stundenkilometer. Das sollte am Ende der zweite Platz im TSV-Ranking sein, aufgrund des besseren zweiten Versuches landete Daume vor dem ebenfalls auf 102 kommenden Daniel Bank.

 

Den Abschluss bildete Martin-Willi Tripp, der aber genauso gut am Anfang hätte schießen können. Denn schon sein erster Versuch von 109 km/h war nicht zu schlagen. Und Hauberns Offensivspieler legte nochmal nach: 112 km/h machten ihn zum Vereinssieger und halfen dem TSV zu einem besseren Wert in der Mannschaftwertung. Gut übrigens, dass auch einige A-Junioren zwei Schüsse wagten. So wurde aus den Reihen der Seniorenspieler mancher noch zum Streichergebnis, was für einen besseren Teamschnitt sorgte.


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