Bad Wildungen. (jh) Als Dirk Ex und Markus Berchten gestern erfuhren, dass die Pokalauslosung den Vipers ein Heimspiel gegen Erstligakonkurrent Leverkusen bescherte, lautete ihr erster Kommentar unisono: „Es hätte schlimmer kommen können.“ Die Statements des Geschäftsführers und des Trainers zeigen das gewachsene Selbstvertrauen des Tabellenachten, dessen Anstieg mit dem 31:30-Auswärtscoup am 30. Dezember 2011 bei Bayer begonnen hat. „Wir haben gegen Bad Wildungen noch etwas gutzumachen“, sinnt Leverkusens Trainerin Renate Wolf daher auf Revanche.
„Das wird ein interessantes Spiel. Bayer wird uns bestimmt nicht mehr unterschätzen“, kommentierte die kurz vor der Jahreswende in der Smidt-Arena nicht nur wegen ihrer elf Treffer überragende Ruta Latakaite das Los. „Leverkusen ist der Favorit. Das wird eine delikate Herausforderung, die für uns machbar ist, wenn wir unsere Topleistung abrufen“, fügt Berchten an und und spricht von einer „45-Prozent-Chance“.
Auch Ex zeigt keine Angst vor dem Dritten. Die müssen erst einmal bei uns gewinnen“, sagt der Vipers-Boss und ist optimistisch, dass die HSG mit dem Erreichen des Final-Four-Turniers in Göppingen einen weiteren sportlichen Höhepunkt schafft.
Sonnig und trocken, dafür aber nicht mehr ganz so warm: Die Aussichten für das Pfingstwochenende sind dank Hoch „Otto“ gut. Im Schnitt gibt es täglich bis zu 15 Stunden Sonne. mehr