Auf dem Sprung: Die gelernte Spielmacherin Jovana Jovovic soll im Pokalachtelfinale gegen Celle die verletzte HSG-Kapitänin Miranda Robben auf Linksaußen ersetzen.
„Wir sind alle heiß und wollen die Pokalendrunde unbedingt erreichen“, sagt Markus Berchten. Obwohl der Vipers-Coach das Erstligaschlusslicht sehr lobt, ist ein Sieg für die HSG Pflicht.Nur allzu gerne würden der Erstligaachte seine Saison über die erste Playoffrunde hinaus verlängern und am 28./29. April in Göppingen an der Endrunde um den Pokal des Deutschen Handballbundes teilnehmen. „Wir träumen alle vom Final Four-Turnier. Mit einem Sieg gegen Celle und etwas Losglück im Viertelfinale könnten wir nach Göppingen kommen. So eine Chance hat man nicht allzu oft, so dass die Pokalendrunde sicherlich ein Karrierehöhepunkt wäre“, sagt Berchten vor der Samstagspartie (19 Uhr) in der Ense-Halle.
Von einer abgehobenen Euphorie hat er bei seinen Spielerinnen nach dem 28:26-Coup am Sonntag in Leizig im Training „nichts gespürt. Vielmehr können wir immer noch nicht ganz fassen, was wir dort geleistet haben“, erzählt der Schweizer. Dass die Fans nach den Paukenschlag beim Zweiten gegen den Erstligaletzten aus Celle nunmehr einen klaren Erfolg erwarten, ist ihm bewusst. „Natürlich sind wir der Favorit und nehmen diese Rolle auch an. Wir wollen ohne Respekt sowie in den letzten Wochen unser gewohntes Spiel durchziehen“, sagt Berchten, ist sich aber sicher, „dass es keinen Start-Zielsieg für uns geben wird.“
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