Solche Großchancen könnten am Samstag selten sein. Der Twistetaler Sebastian Isenberg ist im Spiel gegen Körle/Guxhagen.frei durch und muss den Ball nur noch am Torhüter vorbeibringen.
Die 30:36-Niederlage im Hinspiel beim Tabellenvierten war keine Schande für die Twistetaler, zumal sie die Partie bis zum 15:15 ausgeglichen gestalteten. Erst als Ost-/Mosheims Trainer Mario Lubadel seine Abwehr offensiver decken ließ, geriet die HSG entscheidend in Rückstand. Mit größerem Unmut quittierte Dirk Wetekam das folgende Unentschieden bei der HSG Körle/Guxhagen – die Art und Weise, wie es zustande kam, entsprach überhaupt nicht den Vorstellungen des Trainers. „Das Spiel gegen Ost-/Mosheim verlangt ein ganz anderes Auftreten, als wir es in der letzten Woche an den Tag gelegt haben, das erwarte ich und damit rechne ich auch“, sagt Wetekam folgerichtig. Er setzt außerdem darauf, dass seine Mannschaft an die Leistung der ersten Halbzeit von Ostheim anknüpft.
Die Gäste mit ihren gefährlichen Rückraumspielern Marcel Dietrich und Maximilian Kranz sind auswärts durchaus anfällig, das zeigte sich bei ihrer jüngsten Niederlage in Großenlüder. Als unabdingbar für eine Überraschung nennt Dirk Wetekam eine sehr gute kämpferische Einstellung, Konstanz über 60 Minuten und die Bereitschaft, im Angriff wieder mehr in die Zweikämpfe zu gehen. In der Abwehr müssten seine Spieler früher gegen die Rückraumschützen heraustreten und schnell von Angriff auf Abwehr umschalten. Obwohl in der Mannschaft ein Magen-Darm-Virus umgeht, geht der Twistetaler Trainer davon aus, dass am Samstag alle Spieler an Bord sind.
Sonnig und trocken, dafür aber nicht mehr ganz so warm: Die Aussichten für das Pfingstwochenende sind dank Hoch „Otto“ gut. Im Schnitt gibt es täglich bis zu 15 Stunden Sonne. mehr