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Frankenberger Fußball-Kreisligisten rüsten sich für elektronisches Zeitalter

Spielbericht macht Sorgen

Viermünden (schä). Zwei Fragen nahmen die Vereinsvertreter der A-, B- und C-Liga Frankenberg von ihrer Rundenbesprechung am Donnerstagabend mit nach Hause. Bleibt der Winter weiter aus und sorgt für einen entspannten Terminplan? Und sind wir wirklich schon im Sommer für den elektronischen Spielbericht gerüstet?

Hatzfelds Dennis Richter (vorn) enteilt im B-Liga-Spiel Thorsten Göttlich vom TSV Röddenau II. In der zweiten Februar-Hälfte soll in Frankenberger Ligen wieder gespielt werden.

© Hoffsteter

Was mag das für ein Abenteuer werden? Früher als vom Kreisfußballwart Friedhelm Weinreich erwartet läuft die Schonfrist für die heimischen Kreisligavereine in Sachen elektronischer Spielbericht ab. „Zur nächsten Saison sollen alle Vereine den elektronischen Spielbericht eingeführt haben“, gab Weinreich bei der Wintertagung der Vertreter der Frankenberger Kreisligavereine im Sportheim des TSV Viermünden bekannt.

Erst ein Jahr später habe er dies erwartet, teilte der Sehlener mit. Gleichzeitig ermunterte er die Vereine, die Restrunde der Kreisliga dazu zu nutzen, sich mit dem System vertraut zu machen und probeweise den Papierbogen gegen den Laptop zu tauschen. „Auch unsere Schiedsrichter erhalten dahingehend noch eine Schulung“, sagte Kreis-Schiedsrichterobmann Franz Lippek, der ebenso einige Erläuterungen zum elektronischen Spielbericht gab wie Horst Kziuk.
Der sportliche Leiter des FC Ederbergland hat in der Verbandsliga seit gut anderthalb Jahren Erfahrung mit der elektronischen Eingabe von Mannschaftsaufstellung und mehr und hatte sich bereit erklärt, den Clubvertretern ein kurze Einführung in die Modalitäten zu geben.

Wenige Einsprüche gab es beim übrigen Teil des Treffens. Zügig, ohne Streitpunkte und große Nachfragen ging der über die Bühne. Jeweils nur eine knappe Viertelstunde dauerte die Spielplangestaltung. Und auch die Zwischenbilanz des Ligageschehens fiel kurz aus – zwischen 16 und 19 Spielen haben die A-Ligisten, 19 beziehungsweise 20 die B-Klasse absolviert –, zumal die Klassenleiter auch mit der Zahl der Urteile zufrieden waren. Und weil die Zahl der Spielausfälle bisher gegen null geht. Nur der Sintflut-Regen Mitte September sorgte für Abbrüche. Geradezu paradiesisch im Vergleich zu manchem der vergangenen Jahre sieht daher das Spielgeschehen bis zum letzten Spieltag am Pfingstsamstag (26. Mai) aus. Bleibt der Winter mild, könnten die meisten Spieler tatsächlich über Ostern ausspannen.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Samstag, 28. Januar.


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