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Gruppenliga: Der neue Trainer der SG Bad Wildungen ist vorsichtig

Neuausrichtung in der Pause

Bad Wildungen (ahi). Erst einmal die Defizite im taktischen Bereich aufarbeiten – das will Jörg Schäfer, dritter Trainer der Saison bei der SG Bad Wildungen/Friedrichstein. Seine zweite Aufgabe: Die Mannschaft für die nächste Saison fit zu machen für Spitzenplätze.

Als Tag des Jubels eher ein Tag der Ausnahme in den ersten Wochen der Saison: Die Bad Wildunger Spieler feiern den 4:2-Sieg in Wabern.

© www.fussballfotos.eu

Nach dem verpatzten Saisonstart startete die Mannschaft unter Interims-Spielertrainer Carsten Laun zwar durch und stieß bis auf Platz acht vor. Insgesamt war sie aber zu unbeständig, um den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen.

Der neue Übungsleiter Jörg Schäfer nahm beim intensiven Nachbarschaftsduell gegen Spitzenreiter SG Gilsa/Jesberg/Waltersbrück (0:0) – mit Biss von Husse in Launs Oberschenkel – erstmals seine zukünftige Mannschaft unter die Lupe. Er war beeindruckt von ihren Qualitäten, konnte aber eine Woche später nur den Kopf über die Einfallslosigkeit der Wildunger Angriffsbemühungen in Lohre schütteln, wo Laun und Co. geradezu schulmäßig ausgekontert wurden. Drei Siege in Folge wischten den Negativeindruck schnell wieder aus, doch bei der 2:4-Heimniederlage gegen Körle im letzten Spiel vor der Winterpause kehrte der Frust zurück.
Dennoch fällt Launs Biklanz versöhnklich aus: „Im Moment können wir mit dem Erreichten zufrieden sein. Nach einem schlechten Start mit vielen Verletzten war die Verunsicherung zunächst schon groß“, sagt er, findet aber nach wie vor: „Wir waren viel zu unkonstant."

Jörg Schäfer selbst vermeidet Aussagen über konkrete Ziele. „Die Mannschaft ist während der Hinrunde hinter ihren Ansprüchen zurückgeblieben“, stellt er fest. Defizite hat er im taktischen Bereich ausgemacht, aber die Mannschaft „ist absolut intakt“. Der Gudensberger will während der Vorbereitung auf die Restrunde erst einmal die ärgsten Defizite in Angriff nehmen und den Klassenerhalt sichern, zumal wieder Abzüge wegen fehlender Schiedsrichter drohen. „Wir müssen erst einmal schnell unsere Punkte holen“, sagt der Übungsleiter.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 4. Februar.


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