Isabel Viehmeier wurde als einzige Juniorin des Deutschen Schützen-Bundes für die WM nominiert.
„Cool“, so kommentiert Isabel Viehmeier ihre Nominierung als einzige Juniorin des Deutschen Schützen-Bundes. Ursprünglich wollte der Verband überhaupt keine Junioren ins Spielerparadies schicken, kam dann aber faktisch nicht an ihrer Nominierung vorbei. Die 19-Jährige übertraf bei ihrem zweiten Platz beim Weltcup im französischen Nimes mit 579 Ringen die WM-Norm für die Damen-Klasse und überzeugte damit Bundestrainer Oliver Haidn. „Der Bundestrainer konnte beim DSB erreichen, dass ich mitfliege“, berichtet sie.
Die B-Kader-Athletin hat schon einige Höhe und Tiefen durch. Im vergangenen Jahr scheiterte sie bei der Freiluft-WM in Polen früh in der K.-o.-Runde im Stechen, nachdem sie längere Zeit verletzt gewesen war. 2010 wurde sie Siebte bei den 1. Olympischen Jugendspielen in Singapur und EM-Dritte in Winnenden. Träumt sie in Las Vegas von einer weiteren Medaille? „Eigentlich will ich nur gut schießen“, sagt sie. Die Form ist da. Erst am Sonntag gewann Isabel Viehmeier mit neuem persönlichen Rekord von 583 Ringen den Hallentitel bei den thüringischen Landesmeisterschaften – sie startet im zweiten Jahr für den SV GutsMuths Jena, wo sie auch aufs Sportgymnasium ging und bald wieder wohnen wird.
Sonnig und trocken, dafür aber nicht mehr ganz so warm: Die Aussichten für das Pfingstwochenende sind dank Hoch „Otto“ gut. Im Schnitt gibt es täglich bis zu 15 Stunden Sonne. mehr