Auf Wiedersehen am Sonntag: Alexander Oehmen (SG Bad Wildungen) gegen Jens Sälzer vom TSV/FC Korbach II; hinten Mario Laun und Patrick Voß. Foto: py
„Korbach hatte auch ich vor Saisonbeginn als einen der Geheimfavoriten eingestuft“, sagt Oliver Dephilipp. Mittlerweile hat der Bad Wildunger Spielertrainer seine Meinung leicht revidiert. Zwar sei die Reserve mit sieben Punkten aus vier Spielen gar nicht schlecht gestartet. Trainer Ulrich Schwalenstöcker habe aber die schwere Aufgabe, aus einer großen Auswahl an Spielern die richtige Mannschaft zu finden.
Nach dem 1:3 der Dephilipp-Elf in Altenlotheim büßte die SG die Tabellenspitze ein, auch wenn der Coach fand, dass seine Elf kein schlechtes Spiel gemacht habe. Am Sonntag fehlen ihm glich sechs Stammspieler, unter anderem auch der gesperrte Eugen Ruf, gegen dessen Rote Karte die Spielgemeinschaft Einspruch eingelegt hat.
Kollege Ulrich Schwalenstöcker sorgt sich vor allem um die Konstanz seiner Spieler. „Gut, schlecht, gut, schlecht – ginge es nach der Arithmetik, wäre jetzt wieder ein gutes Spiel dran“, unkt er, ist aber nicht wirklich überrascht: „Bei so einer jungen Mannschaft muss man eben Formschwankungen einkalkulieren“. Der Kader der Reserve müsse sich nun bewähren, „und da kommt uns Friedrichstein gerade recht. Gegen diesen Gegner müssen wir schon in Galaform auflaufen“. Fehlen wird Andreas Fabisch (Bänderriss).
Nach der 1:3-Heimniederlage in der vergangenen Saison dürfte der TSV Sachsenhausen am Sonntag (15 Uhr) gegen die SG Beiseförth/Malsfeld besonders motiviert sein. Trainer Karsten Braune hat noch keine Rückmeldung zum Einspruch wegen des 2:3 gegen Körle erhalten. „Aber das stellen wir jetzt hinten an“, fordert er alle Konzentration für Beiseförth. Es gelte, an die Leistung der Vorwoche anzuknüpfen: „Auch wenn wir viele Junge haben, die noch Fehler machen und das auch dürfen, müssen wir wieder genau so gut defensiv stehen und auch nach vorn Gas geben.“ Gegenüber Armin Rohde erinnert sich gern an seinen letzten Besuch in Sachsenhausen: „Der Sieg damals war der Beginn einer starken Serie von uns.“ Eine Wiederholung werde aber schwer. Rohde fehlen mit Mey, Frommann, Becker, Sommer sowie Kai und Daniel Helfers gleich sechs Leute, beim TSV muss Nico Müller auf jeden Fall passen, Grützner und Sobieraj stehen nur für den Notfall zur Einwechslung bereit.
Fünfter gegen Sechsten heißt es am Sonntag (15 Uhr) beim Duell zwischen dem 1. FC Schwalmstadt II und dem TSV Altenlotheim. Gerade ein Pünktchen trennt die Rivalen, auch in der Vorsaison konnte sich keiner der beiden in die Favoritenrolle kicken: Altenlotheim gewann mit 2:0 in der Schwalm, der 1. FC mit 1:0 am Oberbach. FC-Abteilungsleiter Willi Nickel rechnet mit einem „schweren Gegner“ und verweist auf besagte enge Spiele der Vergangenheit. Kai Bremmer sieht die Gastgeber in der Favoritenrolle: „Schwalmstadt dürfte uns spielerisch schon überlegen sein“, sagt der Spielertrainer des TSV. Doch als Punktelieferant kommt sein Team nicht: „Wir wissen, was wir können, und wollen uns auf unser Spiel konzentrieren.“ Das Personal: Altenlotheim muss M. Schomberg ersetzen, der 1. FCS nach wie vor den verletzten Stürmer Lossek.
Die SG Rhoden/Schmillinghausen erwartet beim TSV Zierenberg am Sonntag (15 Uhr) eine schwere Aufgabe: Die Gastgeber sind mit einem Sieg und drei Remis noch ungeschlagen und haben den Heimvorteil im Rücken. „Weiter ungeschlagen bleiben“, ist das Ziel von TSV-Coach Jörg Langer gegen die „leicht favorisierten Rhodener, die eine starke Deckung haben“. Umgekehrt rechnet Oliver Hintschich mit einem „gut eingestellten und besonders motivierten Gegner, der nach dem ärgerlichen 2:2 in Korbach noch ein bisschen sauer ist“. Der SG-Spielertrainer würde gern ans letzte Sonntagsspiel anknüpfen: „Da waren wir im Abschluss treffsicher und haben hinten nichts zugelassen – gelingt uns das wieder, gewinnen wir.“ Beim TSV fehlt Angreifer Lange, die SG ist dagegen in Bestbesetzung.
Mehr lesen Sie in unserer Printausgabe am Freitag.
Eine Klage will er vermeiden, die angebotene Pauschal-Entschädigung von 11.000 Euro hält er aber nicht in jedem Fall für angemessen: Anwalt Andreas Widmann vertritt deutsche Passagiere des Kreuzfahrtschiffs, das vor einem Monat in Italien verunglückte. mehr