Matthias Henkelmann
„Es waren definitiv nur sechs Schiedsrichter-Anwärter von uns“, sagte der Kreisschiedsrichter-Obmann (KSO). Angemeldet hatten sich zudem drei Trainer und ein Interessent aus einem Nachbarkreis.Vom Verband erhielt Henkelmann Rückendeckung für die Entscheidung: „Alles unter zehn ist nicht Sinn der Sache und wird nicht genehmigt“, so die Auskunft.
Für den KSO kam die Absage selbst unerwartet. „Ich hatte nicht damit gerechnet“, sagte er. Doch spätestens vergangene Woche zeichnete sich die Entwicklung ab. Am Donnerstag hatte Henkelmann in einer Mail an alle Vereine auf die drohende Absage hingewiesen und die Frist verlängert. Doch kein Club sprang noch auf den Zug auf. Lediglich zwei Reaktionen habe es gegeben, berichtete Henkelmann: den Appell eines Vereins mit einem angemeldeten Kandidaten, bloß nicht abzusagen; und den Hinweis eines Clubs mit aktuell genug Schiris, die Strafen seien wohl noch zu niedrig. Den sechs Kandidaten bietet Henkelmann die Aussicht auf einen neuen Anlauf im Juni.
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