Ab dem Sommer für Alemannia Aachen am Ball: Fabian Bäcker aus Eimelrod.
„Ich bin froh, dass es mit einem der attraktivsten Vereine der 2. Liga geklappt hat“, sagte Bäcker. „Da wird mit jungen Leuten ansehnlicher Fußball gespielt, dass passt gut zu mir – ich freue mich.“ Sein Berater Jörg Neubauer hat mit Aachens Manager Erik Meijer einen Zweijahresvertrag vereinbart. Nun hofft der Eimelroder, der Ende Mai 21 Jahre alt wird, dass er sich im neuen, 33 000 Zuschauer fassenden Tivoli-Stadion durchsetzt. „Ich will dort meine Qualitäten zeigen“, ergänzt der Offensivallrounder mit Blick auf die Zusammenarbeit mit Trainer Peter Hyballa.
Obwohl die Gladbacher Verantwortlichen mit Sportdirektor Max Eberl an der Spitze nicht mit Bäcker das Gespräch gesucht haben, scheidet er nicht im Groll, „nur mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Zwar seien die letzten Monate frustrierend gewesen, weil er beim Bundesliga-Schlusslicht weder bei Michael Frontzeck noch bei dessen Nachfolger Lucien Favre eine reelle Chance bekommen hat. Aber die Zeit seit dem Einzug ins „Fohlen“-Internat als 14-Jähriger hätten ihn schon geprägt und reifen lassen. „Aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt für was Neues“, so der frühere U19- und U20-Nationalspieler.
„Fabian ist sehr schnell und zudem mit einem guten Torriecher ausgestattet“, beschreibt Aachens Sportdirektor Erik Meijer seinen Neuzugang auf der Alemannia-Homepage. „Wir haben ihn in den Gesprächen als cleveren jungen Mann kennengelernt, der sich jetzt ganz bewusst für eine neue Herausforderung entscheidet. Als Mensch wie auch als Spielertyp passt er sehr gut zu uns“, so Meijer.
Zuvor will Bäcker aber seinen Job in Gladbach noch erfolgreich zu Ende bringen. Mit der Borussia-Reserve kämpft er noch um die Meisterschaft in der Regionalliga West. Für den Tabellenzweiten hat er in
19 Spielen elfmal getroffen.
Bei einem Feuer in einer Lagerhalle in Bremen ist am Freitagmorgen vermutlich ein Millionenschaden entstanden. Nach Angaben der Feuerwehr lässt sich das Ausmaß der Zerstörung noch nicht genau beziffern. „Aber man kann von einem Totalschaden reden“, sagte ein Sprecher. mehr