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Leichtathletik

Ein kompletter Medaillensatz bei den süddeutschen Meisterschaften

Sankt Wendel (WH). Gold, Silber und Bronze. Waldeck-Frankenberger Leichtathleten sammelten bei den süddeutschen Meisterschaften der Junioren und Schüler 15 in Sankt Wendel den kompletten Medaillensatz ein. Nora Hennrich (TSV Frankenberg) überraschte mit Gold im Diskuswerfen, Hürdenläuferin Fredrike Hogrebe (Diemelsee/Seligenstadt) lief über die 400 m Hürden auf den zweiten Rang und bei den Schülerinnen holte sich Lea Hennrich (TSV Frankenberg) Bronze im Kugelstoßen.
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Gold im Diskuswerfen der Juniorinnen mit 40,27 Metern: Nora Hennrich vom TSV Frankenberg. Foto: Görlitz

Zwölf Läuferinnen stellten sich dem Starter über die 400 m Hürden. Die noch A-Jugendliche Fredrike Hogrebe traf im zweiten Zeit-Endlauf auf ihre stärksten Konkurrentinnen, schlug sich aber wacker und lief in 60, 44 Sekunden auf den angepeilten Silberplatz.
Fast sensationell die Entscheidung im Diskuswerfern der Juniorinnen. Nora Hennrich aus Rosenthal legte eine gute Serie hin, wobei der weiteste Wurf bei 40,27 m landet und ihr Gold einbrachte. Aber auch mit allen weiteren Versuchen hätte sie die Konkurrenz gewonnen. Mit 10,55 m im Kugelstoßen betrat sie als Fünfte das Podest.
Ihr Vereinskamerad Dominik Kollmar verbesserte sich im Diskuswerfen gegenüber dem Vorjahr um einen Rang und wurde mit 42,58 Metern Siebter. Alexander Mertens (TSV Twiste) lief im 800-m-Vorlauf nach 1:59,92 Minuten als Sechster ins Ziel, verpasste damit das Finale denkbar knapp nur um 24 Hundertstelsekunden.
Prächtig aufgelegt war auch Lea Hennrich, die fünf Jahre jüngere Schwester der Juniorensiegerin. Ihre Stärken lagen diesmal beim Kugelstoßen. Den Wettkampf eröffnete sie mit ansprechenden 12,40 m und hatte sich damit bereits fürs Finale qualifiziert. Im Durchgang vier landete die Kugel bei 12,47. Diese Weite bestätigte sie nochmals im sechsten und letzten Versuch, brachte ihr aber keine Verbesserung ein. Aber jubeln durfte sie trotzdem – und zwar über Bronze. Im Diskuswerfen landete der weiteste Wurf von Lea bei 32,89 Metern – das reichte zum undankbaren vierten Platz.

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