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Fußball-Kreispokal

Ederbergland verteidigt mit 8:1 gegen Rosenthal/Roda den "Pott"

Münchhausen (schä). Der FC Ederbergland hat zum dritten Mal in Folge den Kreispokal des Fußballkreises Frankenberg gewonnen. Im Finale in Münchhausen gegen die SG Rosenthal/Roda war am Mittwochabend vor 140 Zuschauern erwartungsgemäß frühzeitig die Messe gelesen.

Stellvertretender Kreisfußballwart Hans-Werner Schneider und Michael Seibel von der Krombacher-Brauerei (hinten; Erster u. Zweiter von links) gratulierten der Siegerelf des FC Ederbergland.

© schä

Wie angekündigt waren die Ederbergländer in nahezu bestmöglicher Besetzung an den Christenberg gereist; in der FCE-Startformation standen ausschließlich Spieler mit reichlich Verbandsligaerfahrung. Und wie angekündigt trat dem Favoriten ein Gegner entgegen, der von Beginn an bemüht war, den Schaden in Grenzen zu halten. Der Einsatz stimmte bei Rosenthal/Roda, wurde aber nie übertrieben, sodass die Zuschauer ein sehr faires Endspiel sahen, in dem Schiri Haustein aus Buseck, der mit seinem Gespann zum „Sonderpreis“ das Spiel leitete, ohne Verwarnung auskam.
Dafür wurden reichlich Tore und Tormöglichkeiten notiert. Meist in der Spalte mit der Überschrift Ederbergland. Gleichwohl war aber auch die SG stets bemüht, eigene Aktionen zu landen, und wurde dafür mit dem Ehrentreffer kurz nach der Pause belohnt: Eine Hereingabe von Gimpel verwertete Chris Sauerwald, indem er am langen Pfosten in den Ball rutschte. Zu diesem Zeitpunkt führte der Favorit, der im Vorjahr 67 Minuten bis zum ersten Tor brauchte, allerdings schon mit 5:0.
Beinahe standesgemäß hatte der Rosenthaler in Reihen des FCE, Alexander Lerch, den Torreigen eröffnet. Nachdem SG-Keeper Zarges sich vergeblich lang gemacht hatte, erwischte Lerch am langen Pfosten den Ball und drückte ihn über die Linie (14.).
Vier Minuten dauerte es nach dem 1:0 nur, bis der FCE nachlegte. Dogan Citlak schlenzte den Ball nach der Annahme gekonnt vom Strafraumeck ins lange Toreck – 2:0.
Rosenthal/Roda betrat in der 26. Minute erstmals den gegnerischen Strafraum. Klaus erwischte nach schöner Vorarbeit von Waßmuth und Sauerwald einen langen Ball vor Möllmann, hob ihn aber nicht nur über Torsteher Möller, sondern auch über dessen Kasten. Bis kurz vor der Pause hielt der A-Ligist seinen Strafraum dann weitgehend sauber. Erst nach 37 Minuten klingelte es wieder im Kasten – nach einer unglücklichen Abwehraktion lenkte Zarges den Ball im Fallen direkt vor die Füße von Rene Eickhoff. Der bildete mit Lerch einen schlagkräftigen 53-Tore-Sturm, beide hatten viele Ballkontakte und Torschüsse. Akzente setzten aber auch andere beim FCE.
Zum Beispiel der Doppeltorschütze Björn Breuer. Per Kopf traf Breuer nach schöner Schneider-Flanke aus vier Metern zum 4:0-Halbzeitstand. Und sechs Minuten nach Wiederbeginn hielt er im Gewühl im richtigen Moment das Füßchen hin – 5:0.
Als Oleg Schneider per Kopf nach dem SG-Ehrentor beinahe postwendend das 6:1 nachlegte, verlor das bis dahin ansehnliche Spiel etwas an Tempo. Die Ederbergländer, die sich über weite Strecken gut bewegten und den Ball laufen ließen, versuchten es immer häufiger mit Weitschüssen, die aber nicht alle gefährlich wurden.
Die Sprang-Elf hatte dadurch mehr Möglichkeiten, Entlastung zu schaffen, und besaß neben einigen glücklosen Versuchen noch eine hundertprozentige Gelegenheit. Klaus flitzte allein auf FCE-Tormann Möller zu, zögerte aber zu lange, um zum Abschluss zu kommen.
Der Endstand resultierte dann aus zwei Kopfballtoren der Ederbergländer: Eickhoff nutzte eine maßgenaue Flanke des eingewechselten Bienhaus, Kapitän Michael Möllmann wuchtete eine Schneider-Ecke zum 8:1 ins Netz.


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