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Gut 280 Starter beim Wald-Marathon und Halbmarathon

Doppelsieg für die Brüder Leck am Twistesee

Wetterburg. Zwei Brüder an der Spitze: Der erste Arolser Wald-Marathon zu Pfingsten hat gleich eine schöne Geschichte geschrieben. Die Halbmarathon-Premiere stand im Zeichen von Tim-Henning Förster.

Brüderpaar, im Ziel wieder vereint: Carsten (2.) und Michael Leck (1.), die beiden Besten des Wald-Marathons. Foto: mn

Als Carsten Leck nach 2:56:43,1 Stunden das Ziel am Strandbad erreicht hatte und seine Platzierung wusste, wollte er es nicht glauben. „Ich bin Zweiter? Das gibt’s doch gar nicht“, rief er freudestrahlend. Doch, gibt’s. Nur einer war schneller. Er ist es in der Familie immer. Michael Leck, der jüngere der beiden Brüder, Bestzeit 2:36. Er war nach 2:51:58,2 Stunden fast fünf Minuten früher da – ein Favoritensieg beim 30. Geburtstag des Wald-Marathons mit dem ersten Halbmarathon am Twistesee. Als Rangdritter blieb auch der Goßfeldener Florian Huber in 2:58:32,9 noch unter drei Stunden.

Nun ist Michael Leck erster Rekordler der neuen Marathon-Strecke am Twistesee. „Ich bin total happy“, sagte er, als er die Doppelrunde hinter sich hatte. Zuletzt hatte er beißen müssen: „Die letzten drei Kilometer haben sich gezogen.“ Insgesamt aber gefiel ihm der waldreiche Kurs. „Die Strecke ist super zu laufen“, sagte er, und sie schnitt für ihn beim Vergleich mit der Spätherbst-Variante kein bisschen schlechter ab.

Ähnlich äußerte sich die erste Frau im Ziel, Josi Guttenberger. Die 50 Jahre alte Gummersbacherin lief in 3:39:14,4 Stunden unter ihren Geschlechtsgenossinnen ein einsames Rennen, halbwegs in der Nähe blieb nur Sabine Franz (SuS Olfen) in 3:51:52,6. „Heute war es einfach nur schön“, sagte Guttenberger, trotz des völlig verregneten Starts.

Den Marathon bewältigten am Samstag 105 Männer und Frauen, beim alten Termin zum ersten Advent kamen fünf- bis sechsmal mehr. Die Zahlen sprechen aber für den Halbmarathon mit 177 Teilnehmern zur Premiere. Als Erster von ihnen sah Tim-Henning Förster vom TSV Korbach das Zelt der Zeitnehmer. 1:21:04,2 Stunden für die anspruchsvollen 21,1 km sind eine gute Zeit. Die Strecke liegt Förster. „Schön profiliert“ finde er sie, sagte er.
Volker Seipp (LG Eder), sechs Jahre älter, wurde in 1:24:05,7 Std. Zweiter vor Ralf Paulus, ebenfalls Altersklasse M 40 vom SV Dodenhausen, der gut eine Minute später ankam. Eine „alte Bekannte“ holte sich Platz eins unter den 56 Frauen: Iris Walter, Advent-Marathon-Gewinnerin 2009 vom TV Meisenheim, ließ auf der halb so langen Distanz die weibliche Konkurrenz ziemlich alt aussehen: In 1:32:48,6 Std. besaß die 44-Jährige mehr als 13 Minuten Vorsprung vor der zweitschnellsten Monika Zajonz (Bielefeld/1:46:32,3).

Mehr lesen Sie in der Dienstagsausgabe der WLZ-FZ.


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