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Fußball-Verbandsliga Mitte

Biebrichs Offensive stoppen

Battenberg (ni). Interessanter Aufgalopp für den FC Ederbergland. Zum Saisonauftakt der Fußball-Verbandsliga Mitte gibt der angriffsstarke FV Biebrich 02 seine Visitenkarte im Battenberger Entenpark ab.

Viel Arbeit wartet gleich zum Saisonauftakt auf die Defensive des FC Ederbergland. Während Michael Mohr (Zweiter von links) noch verletzt ist, ist Björn Breuer gegen Biebrichs Torjäger Volkan Zer (links) und Christian Gebhardt gefordert. Foto: schä

FCE-Trainer Frank Frede kommen die Südhessen am Samstag (15.30 Uhr) durchaus gelegen. „Wir tun uns leichter, wenn der Gegner nach vorne spielt, wir nicht selbst das Spiel bestimmen müssen.“ Dazu bedarf es freilich einer Steigerung gegenüber dem 0:2 bei der Generalprobe gegen den FSV Schröck. „Das ging daneben“, macht Frede kein Hehl daraus, den Verbandsliga-Absteiger offenbar unterschätzt zu haben. „Aber das passiert uns gegen Biebrich nicht“, verspricht der Coach einen wesentlich konzentrierteren Auftritt.
Der scheint auch vonnöten, denn Biebrich kommt mit großer Offensivkraft. Neben Volkan Zer, der mit 23 Treffern großen Anteil am Klassenerhalt in letzter Sekunde hatte, stürmt nun auch dessen Bruder Orkun. Der 20-Jährige erzielte in der vergangenen Runde 24 Tore für den Klassenkameraden Türk Wiesbaden. Und dann ist da noch Emerich Poharetzki, der nach seinem Kreuzbandriss wieder wirbelt. „Auch der ist immer für ein Tor gut“, erzählt FV-Trainer Engin Özdemir, „nach vorne sind wir gut besetzt“.
Der 41-Jährige selbst will nicht mehr aktiv ins Geschehen eingreifen. Er hatte in der Winterpause Roland Gisinger abgelöst und die Wiesbadener Vorstädter als zentrale Figur im Mittelfeld vom letzten Platz zum Klassenerhalt geführt. „Jetzt haben wir eine gute Mischung aus Jung und Alt“, will Özdemir sich auf seine Aufgabe an der Seitenlinie konzentrieren.
Von dort will er beobachten, wie sich seine Mannschaft diesmal im Entenpark anstellt. Am drittletzten Spieltag gab es ein 0:3, nach dem 0:4 in der Hinrunde zuhause. Das die Null wieder steht, daran ist der FCE freilich noch kräftig am arbeiten. „Wir müssen uns defensiv noch finden“, sagt Trainer Frede, „und das fängt vorne und im Mittelfeld an“. Das sich einspielen ist angesichts von Verletzungen und Urlaubszeit noch nicht abgeschlossen.

Mehr lesen Sie in unserer Printausgabe am Freitag.


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