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Leichtathletik: Neu-Korbacherin über 400 und 800 Meter vorn

Beate Wrede läuft zu zwei Hessentiteln

Stadtallendorf (WH). .14 Waldeck-Frankenberger Leichtathletik-Oldies erkämpften sich bei den hessischen Hallenmeisterschaften der Senioren M/W 50 und älter 17 Medaillen und knackten 19-mal die Qualifikationsnorm für die deutschen Hallenmeisterschaften am 3. und 4. März in Erfurt.

Doppel-Hessenmeisterin: Beate Wrede vom TSV Korbach.

© WH

In der Altersklasse M 50 sorgte Gerrit Engelbach (LG Eder) beim Kugelstoßen für den ersten Tagessieg der heimischen Vertretung. Mit hervorragenden 13,58 Metern lag er fast zwei Meter vor dem Zweitplatzierten. Die Norm für die „Deutschen“ hat der Battenberger Umweltplaner damit um 1,58 Meter übertroffen und könnte bei einer weiteren Leistungssteigerung in Erfurt in die Medaillenränge stoßen.

Obwohl sein 52-jähriger Mannschaftskollege Andreas Linnemann mit 8,04 Sekunden über 60 Meter und 26,71 Sekunden über 200 Meter Jahresbestzeit lief und jeweils deutlich unter den Qualifikationsnormen für Erfurt blieb, sprangen in den sehr stark besetzten Teilnehmerfeldern lediglich die Ränge fünf und vier heraus. Joachim Peters (TSV Korbach) lief bei seinem ersten Start in der Altersklasse M 50 über 800 Meter auf den Silberrang und erreichte in 2:21,20 Minuten die Norm für Erfurt (2:22,00) knapp. Sein vier Jahre älterer Bruder Gerhard belegte bei seinem ersten Meisterschaftsstart im Trikot des TSV Korbach in 2:25,84 Minuten Rang vier. Der 52-jährige Herbert Wilke lief über 3000 Meter in 10:20,46 Minuten nur um eine Sekunde an Bronze vorbei.

Hans-Jürgen Schomburg (TSV Twiste) erkämpfte sich beim Kugelstoßen der M 55 mit 11,38 Metern Silber und überraschte über 60 Meter in 8,45 Sekunden mit Bronze. Bei seinem ersten M-55-Start fehlten Klaus Kirschner (SV Dodenhausen) über 3000 Meter nach 10:59,55 Minuten nur 25 Hundertstel zur Bronzemedaille. Vereinskamerad Bernd Behring folgte in 11:39,19 Minuten auf Rang fünf. Als souveräner 3000-Meter-Sieger blieb Hubertus Henning (TSV Korbach) 38 Sekunden unter der für Erfurt geforderten Zeit der Klasse M 60.

In der Altersklasse M 65 zeigte Rudi Herguth (LG Eder), dass er auch nach 40 Jahren als Allendorfer Leichtathletikchef noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört. Mit seinen knapp 69 Jahren lief der Gelegenheitsstarter über 60 Meter als Siebter 9,82 Sekunden und darf mit dieser Zeit auch in Erfurt starten. Im Hochsprung reichten ihm 1,21 Meter zu Rang fünf. Sein gleichaltriger Vereinskamerad Norbert Specht belegte mit 9,63 Metern

Mit 70 Jahren absolvierten Heinrich Kuhaupt und Manfred Zoske (LC Bad Arolsen) am Sonntag ihren ersten Hallenstart. Kuhaupt, der frühere „Macher“ des Bad Arolser Advent-Waldmarathons, lief nach 800 Metern in 2:47,30 Minuten nur um 51 Hundertstel an Gold vorbei. Der immer stärker werdende Zoske belegte über 3000 Meter in 12:47,10 Minuten den Silberplatz. Beide Bad Arolser dürfen sich auch über einen Start bei den deutschen Meisterschaften freuen. Bronze im Kugelstoßen der M 70 ging an Edwin Martin vom TSV Korbach. Seine vier Kilo schwere Kugel landete bei 11,99 Metern.

Beate Wrede, Neuzugang des TSV Korbach, landete in der Altersklasse W 50 einen Doppelsieg: Über 400 Meter zeigten die Uhren 78,60 Sekunden an, über 800 Meter steigerte sie sich in ihrem zweiten Hallenwettbewerb auf 3:04,76 Minuten und blieb damit mehr als fünf Sekunden unter der Erfurt-Norm. Marianne Domes (SV Dodenhausen) heftete sich durch ihren 3000-Meter-Sieg in 13:51 Minuten einen weiteren Titel an ihre Fahne. Gleich vier Starts absolvierte Brigitte Saborni (SV Fürstenberg in der Altersklasse W 65: Über 60 Meter wurde sie Dritte in 11,29 Sekunden, im Hochsprung Zweite mit 1,00 Meter, im Weitsprung wiederum Dritte mit 2,87 Metern und im Kugelstoßen noch einmal Zweite mit 7,87 Metern. Die Fürstenbergerin knackte in allen vier Disziplinen die DM-Norm.


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