Freuen sich über den Staffelsieg in der Regionalliga – die A-Jugend der HSG Bad Wildungen mit hinten von links Ann-Kathrin Hieronymus, Sophie Bachmann, Katharina Grüter, Jennifer Börsen, Tabea Zimmer, Stefanie Droll, Svenja Ochmann, Tatjana Heini, Cornelia Seyfarth, Xenia Smits, Trainer Markus Berchten; vorne Annika Blaeser, Laura Schwehn und Vanessa Maier.
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Trainer Markus Berchten war nach dem Spiel voll des Lobes für seine Mannschaft. „Das war eine solide und reife Leistung“, lobte der sportliche Leiter des Handball-Leistungszentrum den Auftritt seiner Spielerinnen im Endspiel um den Staffelsieg. Bevor die HSG jubeln konnte, mussten die Spielerinnen um die bereits zweitligaerfahrenen Esther Meyfarth, Sandra Josefiak und Laura Ussia ein hartes Stück Arbeit verrichten. Immer wieder glich Untermain Bad Wildunger Führungen aus und ging nach 15 Minuten mit 8:6 in Front.Durch Esther Meyfarth, Xenia Smits und Tempogegenstöße über Tatjana Heini war man erfolgreich und eroberte sich die Führung zurück.
Nach 33 Minuten erhöhte Esther Meyfarth auf 14:11 und schraubte den Vorsprung erstmals auf drei Tore. Doch die Gäste gaben nicht auf und ließen sich zunächst auch vom 16:12 durch Laura Ussia nicht schocken. Sie verkürzten auf 16:14. Jetzt rückte HSG-Torhüterin Vanessa Maier immer stärker in den Mittelpunkt, die schlimmeres verhinderte. In der Schlussphase setzte sich auch die spielerische Überlegenheit der HSG durch, die auf 23:18 erhöhte (55.). Untermain warf zwar noch einmal alles nach vorn, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.
Mit dem Titel hat das Leistungszentrum erstmals seit seinem Bestehen einen großen Erfolg gefeiert – für Berchten eine Folge „seriöser und konsequenter Arbeit“. Mit großer Vorfreude sieht Berchten nun den Spielen um die Südwestddeutsche Meisterschaft entgegen, die am 24. April und 1. Mai gegen den Sieger der Weststaffel (Mundenheim oder Mainz) ausgetragen werden. Dabei genießt Bad Wildungen im ersten Spiel Heimrecht. Setzt sich die HSG dort durch, spielt das Team um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft, zunächst im Viertelfinale per Hin- und Rückspiel, die Sieger treten dann in einem „Final-Four-Turnier“ an.
Eine Klage will er vermeiden, die angebotene Pauschal-Entschädigung von 11.000 Euro hält er aber nicht in jedem Fall für angemessen: Anwalt Andreas Widmann vertritt deutsche Passagiere des Kreuzfahrtschiffs, das vor einem Monat in Italien verunglückte. mehr