Asklepios-Chirurgie-Chefarzt Dr. Heiko Lienhard und Oberarzt Franz Opfermann haben die Zertifizierung der Stadtklinik als Adipositas-Zentrum beantragt.
Während eines Pressegesprächs waren sich der Chefarzt der Asklepios-Chirurgie Dr. Heiko Lienhard und Oberarzt Dr. Franz Opferman sicher, dass die Zertifizierung durch die Arbeitsgemeinschaft der Adipositas-Chirurgie bei der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in Kürze erfolgen wird; „das sollte nur noch eine reine Formsache sein“.
Chefarzt Dr. Lienhard: „ Wir haben uns schon vor fünf Jahren dem Netzwerk für Adipositasbehandlung angeschlossen und längst Voraussetzungen für eine erfolgreiche und kompetente Behandlung der betroffenen Patienten geschaffen“. Dies ist durch sowohl durch strukturelle Maßnahmen erfolgt als durch Fallzahlen und die entsprechenden medizinisch-technischen Einrichtungen wie zum Beilspiel die für XXL-Patienten benötigten Operationstische, Krankenbetten, Untersuchungsliegen, Stühle bis hin zum Duschhocker, die bis zu 350 Kilogramm belastbar sind.
Im Asklepios-Netzwerk Adipositas sind die verschiedenen medizinischen Disziplinen wie Ernährungsmediziner, Psychologen, Diabetologen, Internisten, Kardiologen, Gastroenterelogen, Urologen, Gefäßchirurgen und plastischer Chirurg vertreten; außerdem ist eine Selbsthilfegruppe hilfreich für die Patienten.
Die Chirurgen Dr. Lienhard und Dr. Opfermann sagten: „Wir Chirurgen sind lange außen vor“ - bevor die lebensbedrohlich erkrankten Adipositas-Patienten den Chirurgen vorgestellt würden und bei ihnen auf dem Operationstisch landeten, seien alle Möglichkeiten konservativer Mittel intensiv hinterfragt und deren Möglichkeiten und Erfolgsaussichten ausgeschöpft, auch durch ambulante Therapieverfahren.
Mehr Lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung vom Dienstag, 24. Januar 2012.
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