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Kampf gegen Adipositas in Bad Wildungen

Volkskrankheit von hohem Gewicht

Bad Wildungen (szl). Seit fünf Jahren besteht an der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen das Zentrum für Adipositas. „Nun haben wir den Antrag auf auf die Zertifizierung als Adipositaszentrum gestellt“, teilte Kliniksprecher Dirk-Oliver Schramek mit.
Adipositas in Bad Wildungen

Asklepios-Chirurgie-Chefarzt Dr. Heiko Lienhard und  Oberarzt Franz  Opfermann haben die Zertifizierung der Stadtklinik als Adipositas-Zentrum beantragt.

© Werner Senzel

Während eines Pressegesprächs waren sich der Chefarzt der Asklepios-Chirurgie Dr. Heiko Lienhard und Oberarzt Dr. Franz Opferman sicher, dass die Zertifizierung durch die Arbeitsgemeinschaft der Adipositas-Chirurgie bei der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in Kürze erfolgen wird; „das sollte nur noch eine reine Formsache sein“.
Chefarzt Dr. Lienhard: „ Wir haben uns schon vor fünf Jahren dem Netzwerk für Adipositasbehandlung angeschlossen und längst Voraussetzungen für eine erfolgreiche und kompetente Behandlung der betroffenen Patienten geschaffen“. Dies ist durch sowohl durch strukturelle Maßnahmen erfolgt als durch Fallzahlen und  die entsprechenden medizinisch-technischen Einrichtungen wie zum Beilspiel die für XXL-Patienten benötigten  Operationstische, Krankenbetten, Untersuchungsliegen, Stühle bis hin zum Duschhocker, die bis zu 350 Kilogramm belastbar sind.
Im Asklepios-Netzwerk Adipositas sind die verschiedenen medizinischen Disziplinen wie Ernährungsmediziner, Psychologen, Diabetologen, Internisten, Kardiologen, Gastroenterelogen, Urologen, Gefäßchirurgen und plastischer Chirurg  vertreten; außerdem ist eine Selbsthilfegruppe hilfreich für die Patienten.

Die Chirurgen Dr. Lienhard und Dr. Opfermann sagten: „Wir Chirurgen sind lange außen vor“ - bevor die lebensbedrohlich  erkrankten Adipositas-Patienten den Chirurgen vorgestellt würden und bei  ihnen auf dem Operationstisch landeten, seien  alle  Möglichkeiten   konservativer Mittel intensiv hinterfragt und deren Möglichkeiten und Erfolgsaussichten ausgeschöpft, auch durch ambulante  Therapieverfahren.

Mehr Lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung vom Dienstag, 24. Januar 2012.


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