An der Wäschebachkreuzung wird im Frühjahr der erste von fünf Kreiseln gebaut. An dem Brückenbauwerk der stark befahrenen Kreuzung hat sich an vielen Stellen die Fahrbahn bereits abgesenkt.
Für die Gestaltung von „Scharnier“ und Programm Aktive Kernbereiche ist nach Angaben von Bürgermeister Volker Zimmermann der Wettbewerb gestartet. „Jury und Sachverständige haben bereits getagt, die Ausschreibung ist erfolgt.“ Im November sollen die Wettbewerbs-Ergebnisse vorliegen, dann beschäftigen sich die politischen Gremien mit den Ideen und Modellen. „Das ist ein langwieriger Prozess“, deutet Zimmermann an.
Die Wildunger Stadtverordneten sollen ausreichend Zeit haben, sich mit den Vor- und Nachteilen der neuen Verkehrsregelung zu beschäftigen, denn „so etwas findet nur einmal in einer Generation statt.“ Baubeginn ist noch im Jahr 2011, der Start hängt ab von den Bewilligungsbescheiden. Im Frühjahr ist Auftakt mit dem Wäschebachkreisel. „Das steht auf jeden Fall fest – alles andere kommt später“, deutet der Bürgermeister an. An dem Brückenbauwerk hat sich die Fahrbahn an vielen Stellen bereits abgesenkt. Erforderlich sei ein komplett neuer Unterbau.
Die Arbeiten an der stark frequentierten Wäschebachkreuzung seien mit erheblichen Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer verbunden. Um das Programm Aktive Kernbereiche mit Aufgabe des Einbahn-Stadtrings umzusetzen, müssen alle fünf geplanten Kreisel gebaut sein. Für den wichtigen zweiten Zugang zur Altstadt sorge ein Kreisel am Lindentor. Mit der Kreisel-Variante in der Innenstadt fallen die Ampeln weg. „Das ist ohnehin ein teurer Spaß, und es wird immer schwieriger, Ersatzteile zu bekommen,“ so Zimmermann.
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