Trotz einer Abgabe von 90 Kubikmetern pro Sekunde steigt der Pegel weiter, das Wasser- und Schifffahrtsamt nutzt den Stauraum des Edersees für den Hochwasserschutz.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt registriert weiter steigende Wasserstände in den Talsperren. „Der Hochwasserschutzraum wird in Anspruch genommen“, heißt es aktuell auf der Internetseite der Bundesbehörde.
Etwa 150 Millionen Kubikmeter Wasser waren am Freitag im knapp 200 Millionen Kubikmeter fassenden Edersee. Rund 55 Millionen sind für den Hochwasserschutz vorgeschrieben. So viel Stauraum soll bleiben, um Starkregen oder Schneeschmelze aufzufangen.
Bei einem Zufluss in Schmittlotheim von etwa 215 Kubikmetern pro Sekunde und einem Abfluss in Affoldern von 90 Kubikmetern pro Sekunde ist mit einem weiteren Anstieg des Pegels zu rechnen. Die Abgabe von 90 Kubikmetern pro Sekunde soll nach Angaben des WSA auch in den nächsten Tagen beibehalten werden.
Der Pegel der Edertalsperre ist in nur vier Wochen um rund 20 Meter gestiegen. Ein Überlauf der Talsperre ist in den nächsten Tagen dennoch nicht in Sicht. Der Wasserstand an der Sperrmauer lag gestern etwa bei 4,70 Meter unter Vollstau.
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