Neue balneologische Bibliothek in der Altwildunger Rudolf-Lorenz-Stiftung eingeweiht. Von links: Reinhard Petry vom Europäischen Heilbäderverband, Wildunger Museumsleiter Bernhard Weller, Joachim Lieber (Europäischer Heilbäderverband), Almut Boller, Geschäftsführerin des Hessischen Heilbäderverbands, Ronald Gundlach, Vorsitzender des Hessischen Heilbäderverband, und Wildunger Bürgermeister Volker Zimmermann.
Bad Wildungen. Sozusagen ein erster Schritt zu dieser ehrgeizigen Zielsetzung ist die Einrichtung einer umfangreichen balneologischen Bibliothek in den Räumlichkeiten der Rudolf-Lorenz-Stiftung in Altwildungen (Schlossstraße 30). Am Mittwoch informierten sich Vertreter des Hessischen und Europäischen Heilbäderverbands über diese allseits begrüßte Neuerrungenschaft mit rund 6000 Fachbüchern und Schriftenreihen, die alle Belange der kurmedizinischen Forschung und Heilbäderkunde abdecken. Die Publikationen gehen bis in die Zeit um 1930 zurück.
Diese Bibliothek aus Wildunger Beständen sowie dem früher in Bad Orb angesiedelten Archiv des hessischen Heilbäderverbands steht nunmehr insbesondere für Forschungszwecke zur Verfügung. Der Leiter der städtischen Museen in Bad Wildungen, Bernhard Weller, zeichnet für die neue Balneologie-Abteilung verantwortlich. „Wir sind sehr glücklich über diese Unterbringung, es gibt nicht so viele derartige Bibliotheken in Deutschland“, sagte Ronald Gundlach, Vorsitzender des Hessischen Heilbäderverbands. Bad Wildungen, die größte und zentral gelegene Badestadt in Hessen, sei ein idealer Standort.
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