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Waldeck: Bürgermeister von Korbach und Waldeck hängen Diskussion um „Ederseebahn-Radweg“ tief

„Keine Haare in der Suppe suchen“

Waldeck/Korbach/Edertal (lb/su). So ein schöner Radweg, und in diesem Jahr wird er fertig. „Wir sollten nicht das Haar in der Suppe 
suchen bei so einem 
gelungenen Projekt“, meint Waldecks Bürgermeister Jörg Feldmann.

Der „Ederseebahn-Radweg“ wird seinen Namen wohl behalten und soll auf seinem letzten Teilstück zwischen Netzer Bahnhof und Mauser in diesem Jahr fertig werden.

© Schuldt

Damit gießt er beruhigendes Öl 
auf die Wogen, die sich bei der letzten Waldecker Parlamentssitzung 2011 wegen des Namens für den Weg aufgeschaukelt 
hatten.

Zur Erinnerung: Das Korbacher Parlament hatte sich in einer Abstimmung zuvor für den Namen „Ederseebahn-Radweg“ entschieden. In Waldeck waren die Abgeordneten damit nicht so ohne Weiteres einverstanden und 
beauftragten ihren Bürgermeister, nochmals Kontakt mit seinen Kollegen Klaus Friedrich (Korbach) und Wolfgang Gottschalk (Edertal) aufzunehmen. „Das werde ich in aller Ruhe tun“, sagt Feldmann, lässt aber zugleich durchblicken, dass er keinen großen Wirbel um des Kindes Namen erzeugen will.

„Über Korbach liefen Antrag und Förderung des Weges. Insofern ist es auch richtig, dass 
die Korbacher Stadtverordneten ihre Entscheidung getroffen haben“, fügt er hinzu. 2009 sammelten laut Klaus Friedrich die drei Kommunen Korbach, Edertal und Waldeck gemeinsam erste Ideen für 
Logo und Namen. Ergebnis: „Keine Kommune sollte im Namen bevorzugt werden, außerdem sollte die Marke ‚Edersee‘ in irgendeiner Form eingebunden werden“, sagt der Korbacher Bürgermeister. Schließlich habe man sich dafür entschieden, den historischen Bezug zur Ederseebahn herzustellen.

 „Diese Entscheidung ist im 
September 2009 in den politischen Gremien von Edertal und Korbach positiv bestätigt worden“, erinnert Friedrich. Im Februar 2010 habe die 
Stadt Waldeck darum gebeten, nochmals über den Namen nachzudenken. Nach einem weiteren Gespräch mit allen 
Beteiligten sei das Thema aber von keiner der drei Seiten weiterverfolgt worden. Die Waldecker reagierten erst wieder, als die Bauarbeiten vor der eigenen Haustür anliefen und rasch vorangingen, erklärt Jörg Feldmann. Bedenken hätten bestanden, weil der Ederseebahn-Radweg bei flüchtigem Überlesen mit dem Edersee-Radweg verwechselt werden könnte.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 14. Januar.


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