Die Gäste des Festaktes freuten sich über einer Vorführung der Tanz-AG der neu benannten Mathias-Bauer-Schule. Foto: Werner Senzel
Die Schüler hatten nicht nur ein Lieder und Tänze eingeübt, sondern hatten auch Schilder gemalt und einen Film mit einer Umfrage gedreht: Wer ist denn dieser Mathias Bauer?
Rektorin Iris Paltinat beantwortete diese Frage und erklärte auch, warum es zur Umbenennung gekommen ist. Leider habe sie den Namensgeber nicht persönlich kennen gelernt, „aber es muss ein wundervoller Mensch gewesen sein“, so voll Elan und kindzentrierter Pädagogik, dass der ehemalige Schulamtsleiter Ehl ins Schwärmen geriet: „Bauer war ein begeisterter Lehrer, ein vom christlichen Menschenbild geprägter Erzieher und nicht zuletzt der Gründervater dieser Schule“.
Paltinat erläuterte, die Schule versuche, ihren Schülern Heimat zu geben, und gemeinsam mit dem Schüler einen neuen Ausgangspunkt ins Lernern zu finden. Die Rektorin las eine Passage aus dem Kinderbuch „Irgendwie anders“ und knüpfte daran ihre Feststellung, dass „die Schüler in unserer unser Schule Heimatgefühl benötigen, eine Heimat, in der sie sich wohl und geborgen fühlen können“. Auch deshalb erhalte die Schule den Namen eines Mannes, der hier Heimat geschaffen habe für Schülerinnen und Schüler, die das Regelschulsystem überfordert haben oder die durch dieses selbst überfordert werden.
Mehr in der WLZ vom 22. Februar 2010
Ist der Flugzeugbau zu komplex geworden? Beim Airbus A380 finden sich Risse in Tragflächenteilen, beim Langstreckenflugzeug „Dreamliner“ muss Boeing am Rumpf nachbessern. Auffällig ist: Alle großen Neuentwicklungen schafften es nur mit massiven Verzögerungen und teils milliardenschwerem Mehraufwand in die Luft. mehr