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Bad Wildungen: Freiwillige arbeiten während ihrer freien Tage im Nationalpark

Arbeitsurlaub für den Urwald

Bad Wildungen (r). .Auch so kann man seinen Urlaub verbringen: in einem Nationalpark arbeiten und dabei eine Menge über sich und das Ökosystem erfahren.

Die alte Fütterung wurde abgebaut und soll bei Altenlotheim als Besucher-Unterstand wieder errichtet werden.

© pr

40 Freiwillige  aus ganz Deutschland entschieden sich im Rahmen des „Bergwaldprojektes“ für das Kellerwald-Großschutzgebiet als Einsatzort.  Unter der Anleitung von Axel Jakob, Henrik Landgrebe und Ralf Birlenbach sowie Nationalpark-Ranger Volker Nagel bauten die Helfer Zäune und eine überdachte Futterstelle ab oder gruben Durchlässe unter Wegen aus. Vorangegangen war eine intensive Einweisung in die Geräte und Werkzeuge. Von den Flächen, die im Sommer 2011 als Weltnaturerbestätte anerkannt wurden, ist in den vergangenen Jahren das Mobiliar aus den Zeiten des Wildschutzgebiets entfernt worden. Lediglich eine alte Fütterung in der Nähe der Bathildishütte stand noch. Dank der ehrenamtlichen Helfer ist auch sie nun Geschichte – zumindest in ihrer bisherigen Funktion.

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee errang mit seinem Freiwilligeneinsatz überdies den „Ehrensache-Natur-Förderpreis 2011“. Das bringt immerhin eine Finanzspritze von knapp 1500 Euro für die Nationalparkverwaltung. Försterin Mareike Schulze berichtet: „Das Spannende an dem Projekt ist, dass das historische Gebäude woanders im Nationalpark wieder aufgestellt wird.“ Der Wiederaufbau ist für 2012 geplant – wahrscheinlich auf dem Fahrentriesch bei Altenlotheim.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 12. Januar


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