Der Einsatz von Pfefferspray will gelernt sein - für den Fall, dass es mal nicht friedlich zugehen sollte. Polizeitrainer aus Kassel zeigten den Mitgliedern des freiwilligen Polizeidienstes und den Ordnungspolizeibeamten aus Korbach, worauf es ankommt.
Wer gut für andere da sein möchte, der muss sich auch um sich selbst kümmern - das gilt nicht zuletzt für die Frauen und Männer, die als Ordnungspolizeibeamte oder als freiwilliger Polizeidienst für mehr Sicherheit in Korbach sorgen. „Auf ihren Streifengängen sind die Freiwilligen gern gesehen und werden oft von Bürgern angesprochen, die ihre kleinen und großen Anliegen vortragen - oder es wird einfach nur ein freundliches Gespräch geführt“, erklärt Polizeihauptkommissar Achim Jesinghausen. „Während sich die einen Bürger sicher fühlen, sollen sich andere, die es mit der öffentlichen Ordnung nicht so genau nehmen, etwas unsicherer fühlen“.
Und genau da liegt die Krux: Dienst in Uniform kann auch mit einem gewissen Risiko behaftet sein. Daher werden die Ordnungspolizeibeamten und der freiwillige Polizeidienst nicht nur in Kommunikationstechniken ausgebildet, mit denen sie deeskalierend wirken können. Sondern auch die praktische Eigensicherung steht auf dem Ausbildungsprogramm.
Am Samstag wurden die Korbacher von ausgebildeten Polizeitrainern, die eigens aus Kassel angereist waren, angeleitet: Sie übten Standardsituationen wie Personenkontrollen ebenso wie den Einsatz von Pfefferspray. (md)
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