Herkules plant eine Erweiterung von 5500 auf rund 9800 Quadratmeter.Foto: Kleine
Kräftige Baupläne gibt es an der Briloner Landstraße. Im Blickpunkt stehen der Baustoffhandel Weber und der Herkules-Markt, die ihre Vorhaben Zug um Zug umsetzen möchten. Weber hat eine Fläche der Stadt schräg gegenüber des Peugeot-Autohauses erworben und errichtet dort derzeit einen Neubau für den Baustoffhandel. Damit wird Fläche frei zur Erweiterung des Bau- und Gartencenters „Herkules“. Nach Angaben der Stadt ist Herkules mit rund 5500 Quadratmetern Verkaufsfläche derzeit etwas kleiner als der Obi-Markt (rund 6200 Quadratmeter). Künftig will Herkules auf 9800 Quadratmeter erweitern – vor allem für Gewächshaus und Freigelände, heißt es. Ansonsten soll das Sortiment vor allem großzügiger präsentiert werden. Das Parlament berät aktuell über den Entwurf eines neuen Bebauungsplans. Der ist erforderlich, weil Herkules – wie Obi – in einem „Sondergebiet“ sitzt. Eine Erweiterung auf der angrenzenden Gewerbefläche ist ohne Änderung des Baurechts und eine Abweichung vom Regionalplan nicht möglich. Sowohl im Bauausschuss als auch im Finanzausschuss des Parlaments stimmten die Fraktionen einhellig zu, nur bei der FWG gab es eine Enthaltung. Somit soll der Entwurf in der Stadtverordnetensitzung nächste Woche abgesegnet werden. Im Hintergrund regte sich Widerstand. Vor allem die Betreiber des Obi-Markts sehen in der Entwicklung existenzbedrohende Ausmaße und Fehler im Baurechtsverfahren. Zu befürchten seien Wettbewerbsverzerrung und massive Verdrängung.
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Kommentare
HERKULES Herkuline – 01.09.10
Was nützt es dem Kunden, wenn er einerseits einen größeren Baumarkt vorfindet, aber andererseits in diesem Geschäft so gut wie keine Kundenberater mehr tätig sind???Außerdem sind in den Baumärkten die sogen. Kleinartikel unverschämt teuer geworden, wahrscheinlich deshalb, weil man so die Diebstahlrate ausgleichen will.Der doofe Michel in Deutschland zahlt und zahlt und zahlt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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