Ann-Kathrin Nicodemus überzeugte als Frontfrau der Coverband "Skameleon". (Foto: jk)
Bei der Live-Party in der Korbacher Kulturfabrik gingen die Fans bis Freitagnacht begeistert mit. Die Herborner Ska-Kombo "Skameleon" hatte sogar einen eigenen Fanbus im Schlepptau. Und diese Unterstützung motivierte die Showband samt Bläser-Quartett zu einer rassigen Vorstellung. Das Urteil der Jury war am Ende klar, doch ließen sich auch die beiden heimischen Bands nicht lumpen. Gleich zum Auftakt legte die Upländer Band "Cazara" ein begeisterndes Set hin - und durfte sich berechtigte Hoffnungen auf den Sprung ins Halbfinale machen. Denn "Johnny Crash" als zweite Band im Reigen kam mit einer Mixtur aus Country-Klängen im AC/DC-Stil an "Cazaras" Feuer nicht heran. Dann packte "Skameleon" musikalisch deutlich drauf. Nach diesem Spektakel hatte es die zweite heimische Band, "Just Neighbours" aus Lelbach, wahrlich nicht leicht. Doch die jung formierten Gitarren-Freaks bestätigten ihre weiterhin aufsteigende Form und ernteten mit sauberem und knackigen Rock'n'Roll viel Applaus.
"Hessen rockt" ist eine Aktion der Frankfurter Rundschau und Partnern. Erstmals war die Waldeckische Landeszeitung mit von der Partie. Die Organisatoren waren mit der Ouvertüre in der Korbacher Kulturfabrik sehr zufrieden. So soll es im kommenden Jahr in die nächste Runde gehen.
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