Farbiger Kappenbeton und Stahlgeländer markieren den neuen, grenzüberschreitenden Radweg am Ufer des Diemelsees zwischen Heringhausen und Helminghausen.Fotos: Thomas Kobbe
Seit Anfang September 2008 sind die Mitarbeiter von drei Korbacher Baufirmen (Fisseler, Rohde, Wachenfeld) auf der knapp zwei Kilometer langen Strecke zwischen Heringhausen und Helminghausen im Einsatz. „Wir bleiben im Kostenrahmen“, konnte gestern Bauleiter Alexander Michel (Ingenieurbüro Dehnert, Calden) Bürgermeister Volker Becker und dessen Marsberger Amtskollegen Hubertus Klenner beruhigen. Der Zeitplan ließe sich allerdings nicht einhalten. Vorgesehen war, Radweg samt neuer Fahrbahn am Nordostufer der Talsperre bereits in knapp zwei Wochen für den Verkehr freizugeben.
Der selbst für diese Mittelgebirgsregion „ungewöhnlich lange und harte Winter hat uns eine Strich durch die Rechnung gemacht“, erklärte Ingenieur Harald Dehnert. Bereits im November 2008 und dann ab Mitte Dezember mussten die Bauarbeiten für insgesamt zwölf Wochen ruhen. Ein transportables, beheiztes Baustellenzelt zu installieren, sei nicht in Frage gekommen, weil es die Kosten erheblich in die Höhe getrieben hätte.
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