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Mit jugendlicher Dynamik an die Arbeit

Willingen (bk). Neue Impulse für die Kinder- und Jugendarbeit: Der evangelische Gesamtverband Upland hat Jennifer Höblich und Astrid Schmidt als Jugendarbeiterinnen eingestellt.
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Jugendarbeiter Ulrich Faß-Gerold mit seinen beiden jungen Kolleginnen Jennifer Höblich (links) und Astrid Schmidt. Foto: Ulrike Schiefner

Die jungen Frauen, die beide mit einer halben Stelle ins Berufsleben einsteigen, haben im Moment viel um die Ohren. Denn sie stürzen sich nicht nur mit großem Engagement in die Arbeitswelt, sondern stecken auch noch mitten in den Abschlussprüfungen ihres Studiums.
Insbesondere Jenny ist im Upland bestens bekannt. Die 22-Jährige wuchs in Usseln auf und wurde von Pfarrerin Gisela Grundmann konfirmiert. Schon während ihrer Schulzeit – sie bestand 2007 das Abitur an der Willinger Uplandschule – engagierte sie sich ehrenamtlich im Bereich der Jugendarbeit. Ihre jetzigen Kollegen lernten sie als gewissenhafte Mitarbeiterin der alljährlichen Zeltlager kennen und schätzen. Sie machte sich darüber hinaus einen guten Namen als treffsichere Sportschützin. Ein weiteres sportliches Hobby: Sie spielt Fußball. Ihr Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften führte­ sie nach Marburg. Jenny, die inzwischen in Deisfeld wohnt, schreibt derzeit gerade ihre Bachelor-Arbeit.
Als Jugendarbeiterin übernimmt sie die Aufgaben von Yvonne Pixa, die sich im Mutterschutz befindet. Donnerstags trifft sie sich in Rattlar und in Schwalefeld mit den Jungschargruppen 1-2-3 sowie 4-5-6. Ab 17. März lädt sie darüber hinaus jeden Mittwoch alle Upländer Mädchen im Alter von zehn bis 13 Jahren zur Mädchengruppe ein. Treffpunkt ist jeweils von 16 Uhr bis 17.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Willingen. Ferner wird sie auch in Zukunft mit den Upländer Kindern ins sommerliche Zeltlager fahren.
Astrid Schmidt (25) stammt aus Lelbach. Sie hat ihr Abitur in Korbach an der Alten Landesschule bestanden. Das Studium der Erziehungswissenschaften – mit Psychologie und Soziologie im Nebenfach – absolvierte sie in Kassel. Sie steckt derzeit in der Magisterprüfung.
Auch Astrid Schmidt ist als Fußballerin aktiv. Als weiteres Hobby nennt die Musik. Sie spielt Querflöte und Klarinette und ist Mitglied des Musikvereins Rhena. Ihr zukünftiges Arbeitsgebiet ist noch nicht genau festgelegt. Auf jeden Fall übernimmt sie die Leitung der Kindergruppe des Kirchspiels Rhena. Ungefähr fünf Stunden pro Woche wird sie auch im Bereich des evangelischen Gesamtverbands Diemelsee tätig sein.
Die Einstellung der beiden jungen Frauen ist nicht nur durch die Mutterschutzzeit von Yvonne Pixa bedingt, sondern wurde durch eine Reduzierung der Arbeitszeit von Jugendarbeiter Ulrich Faß-Gerold und Heide Töwe möglich. Die Personalkosten werden durch die Kirche und durch die Gemeinde Willingen (Upland) gedeckt. „Die Neustrukturierung ist für die politische Gemeinde kostenneutral“, betont Faß-Gerold.
Der Jugendarbeiter freut sich auf die Zusammenarbeit mit den jungen Fachkräften. „Ich bin älter als beide zusammen“, schmunzelt er. Er geht davon aus, dass die Gruppen- und Projektarbeit im Gesamtverband Upland von dem Zusammenspiel zwischen jugendlicher Dynamik und langjähriger beruflicher Erfahrung profitiert. Außerdem ist er sicher, dass Jennifer Höblich und Astrid Schmidt neue und andere Zugangsmöglichkeiten zu den Kindern und Jugendlichen finden. Er hofft zudem, dass es gelingt, sie über die derzeit vereinbarten 13 Monate hinaus zu beschäftigen.


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