Bei der Kunstnacht 2010 hatten 47 Hanse-Betriebe die Verbindung von Kunst und Kommerz gewagt.
„Wir wollen das künstlerische Niveau noch weiter nach oben treiben“, erklärt Hanse-Vorstand Bernhard Peter, warum die Kaufleute derzeit ein neues Konzept für die im zweijährigen Rhythmus veranstaltete Kunstnacht zeichnen. „Sich mehr zu öffnen, wird sich lohnen“, ist Wolfgang Baraniak überzeugt. Der Korbacher, der zur heimischen Künstlergruppe „artur“ gehört, hatte in den 90-er Jahren bereits überregionale Kunstwettbewerbe in Korbach organisiert.
Baraniak steht den Kaufleuten ebenso als Berater zur Seite wie sein artur-Kollege Roman Koksch und Architekt Gunnar Dötter. Das Experten-Quartett komplettiert Kunstsammler Manfred Wolf. Wolf gehört laut Peter auch zur „hochkarätigen Jury“, die zunächst die Aussteller bestimmt und während der Kunstwoche den Gewinner des 2010 erstmals verliehenen Hanse-Kunstpreises kürt. Als Juroren fungieren darüber hinaus Dr. Marianne Heinz von der „Neuen Galerie Kassel“ und Dr. Gerhard Pätzold, Vorsitzender des Marburger Kunstvereins.
Künstler, die ihre Werke in Korbach präsentieren wollen, können sich bis zum 12. Februar bewerben. Die Ausschreibung finden sie auf der Internetseite www.korbacher-hanse.de. „Bislang haben wir die Unterlagen an Kunstvereine in Hessen und Thüringen, an die Hochschulen in Kassel und Marburg, an Korbachs Partnerstädte sowie an alle Künstler, die schon einmal bei einer Kunstnacht dabei waren, verschickt“, erläutert Hanse-Vorstand Heinrich Bader.
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