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Korbach

„Immer wieder zu sich selber finden“

Korbach (resa). Sie will zuhören und begleiten, aushalten und erleben: Pfarrerin Barbara Grenz aus Eppe übernimmt die geistliche Arbeit in den Senioren- und Pflegeheimen des Kiliansbezirks. Und sie freut sich auf die Arbeit.

Pfarrerin Barbara Grenz aus Eppe ist künftig verantwortlich für die Arbeit in den Seniorenheimen der Kiliansgemeinde. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.Foto: Theresa Demski

Das Leben fasziniert sie – seine verschiedenen Facetten und die Aufgaben, die es an den Menschen stellt. Mit den Bewohnern der Senioren- und Pflegeheime im Kiliansbezirk will sie nun einen Schritt des Weges gemeinsam gehen. Pfarrstelle sichern Das hat neben ihrer eigenen Biografie und dem Wunsch, zu begleiten und zu unterstützen, auch ganz praktische Gründe: Denn mit Bernd Böttner, der im Sommer Korbach verließ, tat sich eine Lücke auf. Mehr Arbeit verteilte sich auf weniger Schultern. Gleichzeitig kämpfte Barbara Grenz in Eppe um ihre halbe Pfarrstelle. Die nämlich wackelte, weil im katholischen Grenzgebiet immer weniger Gemeindeglieder zur evangelischen Kirche gehören und auch andere Faktoren der Stellenberechnung nicht zugunsten des kleinen Korbacher Stadtteils ausfielen. Weil nach schnöden Erhebungen in Eppe also Kapazitäten frei waren und im Kiliansbezirk dringend welche gebraucht wurden, erweiterte Barbara Grenz ihr Aufgabengebiet. „Das sichert auf der einen Seite fürs Erste die Pfarrstelle in Eppe“, erklärt Barbara Grenz, „und beschert mir auf der anderen Seite eine Aufgabe, auf die ich mich freue.“
Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Freitag, 3. September 2010.


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