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Ökumenisch ambulantes Hospiz Korbach: Ein stationäres Hospiz in Kreisstadt sinnvoll

„Es darf kein Prestigeobjekt werden“

Korbach (md). Ein stationäres Hospiz soll in Waldeck-Frankenberg entstehen. Wo genau, steht noch nicht fest. Das „Ökumenisch ambulante Hospiz Korbach“ spricht sich für die Kreisstadt als Standort aus.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist, was stationäre Hospizarbeit betrifft, ein weißer Fleck auf der Landkarte, Christine Bernhard-Engemann, Dr. Irmgard Brachmann und Pastor Johannes Helmer (v. l.) vom Vorstand des „Ökumenisch ambulanten Hospizes Korbach“ begrüßen die Einrichtung eines stationäres Hospizes in Waldeck-Frankenberg.

© Marianne Dämmer

Seitdem Landrat Dr. Reinhard Kubat erklärt hat, die Einrichtung eines stationären Hospizes in Waldeck-Frankenberg unterstützen zu wollen – eine Million Euro ist anvisiert, 50 000 Euro in den Haushalt 2012 eingestellt –, dreht sich die Frage um den richtigen Standort für die Einrichtung.
Anfang vergangenen Jahres setzte die Vorsitzende des Ambulanten Hospizes Frankenberg, Christl Weimann, sich mit Nachdruck für Frankenberg als Standort ein und brachte im April 2011 das Medizinische Versorgungszentrum, eine ehemalige Schönheitsfarm, ins Gespräch. Doch längst gibt es Stimmen, die auf Frankenbergs Nähe zu Marburg verweisen, wo ein neues großes stationäres Hospiz aufgebaut wird. Und die sich für Korbach – und damit für die geografische Mitte Wal­deck-Frankenbergs – als besten Standort aussprechen. Da geht es nicht um Konkurrenz, sondern um den für die Menschen des gesamten Landkreises am besten erreichbaren Ort.

Erst im Januar hatte sich der Vorstand des kreisweit arbeitenden „Palliativ- und Hospiznetzwerks Waldeck-Frankenberg“ dafür starkgemacht, umsichtig zu planen und für Korbach als Standort plädiert. Auch das „Ökumenisch ambulante Hospiz Korbach“ sieht in der Kreisstadt den sinnvollsten Standort für ein stationäres Hospiz. Die Stadt liege in der Mitte des Landkreises und weise die größte Bevölkerungszahl auf. Das machten die Vorsitzende Dr. Irmgard Brachmann, ihr Stellvertreter Pastor Johannes Helmer und die hauptamtliche Koordinatorin Christine Bernhard-Engemann am Montag deutlich.  

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Dienstag, 7.Februar


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