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Korbacher Kameramann Frank Lamm über die Dreharbeiten zum Kinofilm „Jonas“

„Ein wochenlanges Déjà-vu“

Für „Jonas“ mit Christian Ulmen hat er sechs Wochen in einer Schule gedreht. Am 9. Februar läuft „Die Unsichtbare“ in den Kinos an. Der Korbacher Kameramann Frank Lamm (32) im Interview mit WLZ-FZ-Redakteur Lutz Benseler.

Durchblick behalten. Kameramann Frank Lamm stammt aus Korbach. Wegen einer Frau, die er bald heiraten will,  ist er von Berlin nach London gezogen. 

© Archiv

Sie sind kürzlich von Berlin nach London gezogen?
Ja, ich heirate im Mai und meine zukünftige Frau ist Britin. Vier Jahre lang bin ich zwischen Deutschland und England hin und her gependelt, jetzt habe ich meine Sachen gepackt und bin nach London gezogen. Meine Heimat bleibt aber Korbach.

Aktuell sind Sie mit „Jonas“ in den Kinos. Haben die Schüler und Lehrer gewusst, dass „Jonas“ eigentlich Schauspieler Christian Ulmen ist?
Es war ein filmisches Experiment, allerdings mit bestimmten Regeln. Wir haben vorher mit allen Beteiligten gesprochen und sie nicht für doof verkauft. Alle wussten, dass „Jonas“ eigentlich Christian Ulmen ist. Wir wollten die Leute nicht bloßstellen.

Wie war das für Sie selbst, als Sie in der Schule gedreht hatten, sind Erinnerungen an Ihre eigene Schulzeit wieder hochgekommen?
Es war für mich ein wochenlanges Déjà-vu mit der Angst vor Klausuren, nicht enden wollenden Schulstunden. Ich war ganz schnell wieder in dem Alltagsschultrott drin. Wir sind jeden Morgen früh aufgestanden, eine Stunde lang von Berlin zur  Schule gefahren und haben dann ab 7 Uhr einen ganzen Schultag lang gedreht.

Nächsten Donnerstag kommt ein weiterer Film in die Kinos, bei dem Sie hinter der Kamera standen. Können Sie kurz beschreiben, worum es bei „Die Unsichtbare“ geht?
„Die Unsichtbare“ ist der zweite Kinofilm für mich und Regisseur Christian Schwochow. Es geht um eine Theater-Schauspielerin, ein stilles, unscheinbares Mädchen, das eine selbstbewusste, Männer verschlingende Frau spielen soll. Für die Rolle muss sie alles aus sich rausholen, und das krempelt ihr Leben radikal um.

Das komplette Interview lesen Sie
in der WLZ  vom Donnerstag, 2.Februar


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