Urkunden für Justizhelfer (v. l.): Amtsgerichtsmitarbeiterin Waltraud Steuber, Werner Goebel (Vorsteher des Ortsgerichts Diemelsee III), Ulrich Faß-Gerold (neuer Vorsteher des Ortsgerichts Diemelsee II), Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling (Amtsgerichtsdirektor in Vertretung), Schöffe Heinz Behle, Bürgermeister Volker Becker und Jörg Diederich (ehemaliger Ortsgerichtsvorsteher).
Allen voran zeichnet Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling, Amtsgerichtsdirektor in Vertretung, Heinz Behle aus. Der Deisfelder gehört dem Ortsgericht Diemelsee III – die Flächengemeinde hat drei Ortsgerichte – seit vier Jahrzehnten als Schöffe an. „Sie begleiten Justiz und Bürger seit über 40 Jahren“, dankt Kalhöfer-Köchling für das ehrenamtliche Engagement. Als Behle im November 1970 vereidigt wird, ist er zunächst Mitglied des Ortsgerichts Eimelrod, zum dem Deisfeld, Hemmighausen und Eimelrod zählen. Mit der Gemeindegebietsreform entsteht das Ortsgericht Diemelsee III mit den Ortsteilen Deisfeld, Schweinsbühl, Giebringhausen, Ottlar, Stormbruch und Heringhausen. Behle gehört diesem seit Beginn im Jahr 1975 an. Alle zehn Jahre bestätigen die Diemelseer ihn im Amt. Seine aktuelle Amtszeit läuft bis 2015. „Wenn ich die 70 überschritten habe, reicht es dann auch“, blickt der 68-Jährige voraus.
Bevor es so weit ist, freut er sich aber zunächst über die Ehrenurkunde zum Dienstjubiläum sowie die Glückwünsche des Amtsgerichtsdirektors, seines Ortsgerichtsvorstehers Werner Goebel (Stormbruch) und des Diemelseer Bürgermeisters Volker Becker. „Ich danke Ihnen im Namen der Gemeinde für ihren ehrenamtlichen Einsatz, der sich auch auf viele andere Bereiche erstreckt“, betont Becker. Heinz Behle habe sich beispielsweise beim Umbau des Dorfgemeinschaftshauses tatkräftig eingebracht.
„Ehrenamtliche Arbeit ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält“, ist Kalhöfer-Köchling überzeugt. Der Staat und gerade die Kommunen könnten viele Aufgaben ohne ehrenamtlich engagierte Bürger nicht erfüllen, spricht der Benkhäuser aus Erfahrung. Er gehört der Diemelseer Gemeindevertretung und dem Kreistag an.
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