Vorläufige Insolvenz: Der Waldecker Asphalt GmbH schaut ein vorläufiger Insolvenzverwalter in die Bücher, der Betrieb läuft weiter.Foto: Dennis Schmidt
Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Wolrad Jäkel aus Diemelstadt eingesetzt. Er prüft nun in Abstimmung mit den beiden Geschäftsführern Herbert und Raymond Schüttler die Bücher. „Wir arbeiten ganz normal weiter“, erklärte das Führungsduo am Donnerstag auf WLZ-Nachfrage. Der Grund für die vorläufige Insolvenz, die vom Korbacher Amtsgericht am 2. März angenommen wurde, liegt nach ihrer Aussage im langen und strengen Winter, der die anstehenden Arbeiten immer weiter nach hinten verschiebt. „Wir haben Aufträge. Aber wir können in dieser Witterung nicht anfangen“, bedauert Seniorchef Herbert Schüttler. Die Maschinen seien über die vergangenen Monate immer wieder eingefroren, eine Arbeit kaum möglich gewesen. „Die laufenden Kosten bleiben aber. Also musste ich die Reißleine ziehen“, erklärt Schüttler. Zu den anstehenden Arbeiten kommen noch ausstehende Rechnungen für längst abgeschlossene Projekte. Anfang kommender Woche gehen Insolvenzverwalter und Geschäftsführung in Klausur. Ihm sei bereits angedeutet worden, dass die Struktur und Substanz der Firma weiterhin stimmen. Ein Eigentümerwechsel ist nicht vorgesehen. Vor 39 Jahren hatte Herbert Schüttler die Waldecker Asphalt gegründet. Die Firma mit momentan 14 Mitarbeitern hat sich auf Brückenbauten, Fahrbahnbeläge und Fußbodenbeläge aus Gussasphalt oder Estrich spezialisiert.
Einmal quer durch den kalten Bodensee, ohne Neoprenanzug und ohne Pause: Der Plan des Extremschwimmers Bruno Dobelmann ist nach knapp der Hälfte der Strecke gescheitert. Als „tiefgekühltes Fischstäbchen“ bezeichnet ihn nun sein Manager. mehr