Vorläufige Insolvenz: Der Waldecker Asphalt GmbH schaut ein vorläufiger Insolvenzverwalter in die Bücher, der Betrieb läuft weiter.
Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Wolrad Jäkel aus Diemelstadt eingesetzt. Er prüft nun in Abstimmung mit den beiden Geschäftsführern Herbert und Raymond Schüttler die Bücher. „Wir arbeiten ganz normal weiter“, erklärte gestern das Führungsduo auf WLZ-Nachfrage.
Der Grund für die vorläufige Insolvenz, die vom Korbacher Amtsgericht am 2. März angenommen wurde, liegt nach ihrer Aussage im langen und strengen Winter, der die anstehen Arbeiten immer weiter nach hinten verschiebt. „Wir haben Aufträge. Aber wir können in dieser Witterung nicht anfangen“, bedauert Seniorchef Herbert Schüttler.
Die Maschinen seien über die vergangenen Monate immer wieder eingefroren, eine Arbeit kaum möglich gewesen. „Die laufenden Kosten bleiben aber. Also musste ich die Reißleine ziehen“, erklärt Schüttler. Zu den anstehenden Arbeiten kommen noch ausstehende Rechnungen für längst abgeschlossene Projekte.
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